Die Kaltschaummatratze - Erfahrungen und Vergleich (2020)

Für wen Kaltschaummatratzen geeignet sind und auf was beim Kauf zu achten ist

Was ist eine Kaltschaummatratze?

Die Kaltschaummatratzen gehört zu den beliebtesten Matratzenarten in ganz Deutschland. Hergestellt wird eine Kaltschaummatratzen durch das Aufschäumen von Polyurethan (Kaltschaum) bei nur geringer Wärmezufuhr. Dieser Schaum wird bei normaler Raumtemperatur fest und kühlt ab. Daher auch der Name.

Matratzen aus Kaltschaum zeichnen sich durch ihre Langlebigkeit, Flexibilität und ihrer hohen Punktelastizität aus. Sie können von vielen verschiedenen Schlaftypen gleichermaßen gut verwendet werden. Dazu aber später noch mehr.

Unsere Top-Empfehlungen unter den Kaltschaummatratzen

Gute Modelle aus unseren Erfahrungsberichten

Kurzübersicht zur Ravensberger Orthopädischen Matratze

Auch bei Ravensberger wird eine empfehlenswerte Kaltschaummatratze verkauft. Es handelt sich dabei um die Ravensberger Orthopdäische 7-Zonen-Matratze. Neben des äußerst guten und günstigen Preis, bietet die Ravensberger Matratze zudem ein ergonomisch sinnvolles Liegegefühl. Dafür sorgen insbesondere die 7-integrierten Liegezonen. Auf diese Weise wird dein Rücken punktgenau entlastet und Du sinkst bei bestimmten Körperpartien ein (als Seitenschläfer zB in der Schulter- und Beckenzone), andere Bereiche werden hingegen noch stärker abgestützt und stabilisiert (als Seitenschläfer etwa die Lendenzone).

Ravensberger Orthopädische 7-Zonen Kaltschaummatratze Schaum
Die Orthopädische Matratze ist in 7-Liegezonen eingeteilt und soll so den Körper entlasten. / Foto: © Matratzencheck24

Praktischerweise gibt es die Ravensberger Orthopädische Matratze in drei verschiedenen Härtegraden. Kaufen kannst Du sie in der Festigkeit H2 – weich, H3 – mittelfest, H4 – fest. Während leichtere bzw. mittelgewichtige Schläfer zwischen 50-90 kg die H2 oder H3 Variante wählen sollten, können Personen ab 90 kg auf das festere H4 Kaltschaummatratze ausweichen. 

Mit einem Preis ab 127,00 € ist die Ravensberger Orthopädische Matratze recht günstig. Ein Risiko geht man beim Kauf aber ebenfalls nicht ein. Der Hersteller offeriert eine Testphase von 30 Tagen. 

Kurzübersicht zur Casper Essential Matratze

Eine weitere gute Kaltschaummatratze ist die Casper Essential. Sie besteht aus zwei Kaltschaumschichten. Im Test 10/2019 der Stiftung Warentest konnte die Casper Essential Matratze mit einer Bewertung von 2,2 („GUT“) überzeugen. Insbesondere bei der Haltbarkeit schnitt die Matratze sehr gut ab. 

Die Casper Essential ist für viele verschiedene Schlaftypen konzipiert worden, weswegen sowohl leichtere als auch schwerere Menschen auf ihr gut schlafen können. Zwar hat uns bei der Matratze ein wenig der hochwertige Visco- oder Latexschaum der Casper Original gefehlt, doch kann sich die Matratze dennoch gut an den Körper anpassen und den Druck verteilen. Wegen des geringen Nachschwingverhaltens ist die Matratze vor allem auch für Paare gut geeignet. 

Casper Essential
Auch die Casper Essential schneidet im Test der Stiftung Warentest mit "GUT" (2,2) ab. / Foto: © Matratzencheck24

Idealerweise ist der Versand der Casper Essential kostenlos und sehr schnell. Nach nur 1-2 Werktagen erhältst Du Deine neue Matratze. Wie auch bei den anderen Matratze kannst Du die Casper Essential für 100 Tage lang ohne Risiko zur Probe schlafen.

Der Aufbau einer Kaltschaummatratze

Es gibt viele verschiedene Modelle der Kaltschaummatratze. Wir konnten bereits mehrere Matratzen zur Probe schlafen (Zu allen Erfahrungsberichten). Manche Matratzen bestehen komplett aus Kaltschaum und weisen keinerlei andere Schaumschichten auf. 

Andere Matratzenmodelle verfügen hingegen über eine oder zwei zusätzliche Auflagen/Schichten. Oftmals enthalten solche Kaltschaummatratzen noch Visco-Schäume oder Latexschichten. In anderen Fällen wurde aber auch nur eine Gelschaumauflage integriert.

Besonders interessant sind Modelle, die man beidseitig benutzen kann. Diese Matratzen besitzen dann auf der Ober- und Unterseite unterschiedlich feste Schaumschichten und können gedreht werden. In diesem Fall kann man sich einfach selbst aussuchen, auf welcher Seite, und damit auch wie fest man schlafen will,  aussuchen. Um eine empfehlenswerte Matratze, bei der dies möglich ist, handelt es sich bei der Weltbett Matratze.

Emma One Matratze Klimaregulierung
Zusätzlich dazu sind in einigen Kaltschaummatratzen Luftkanäle oder Poren integriert. So soll die Matratze auslüften und die Luft gut zirkulieren können. / Foto: © Matratzencheck24

In diesem hilfreichen Video kannst Du gut sehen, wie eine Kaltschaummatratze im Inneren aussieht.

Du lernst außerdem die wichtigsten Infos, auf was beim Kauf zu achten ist. Diese haben wir am Ende dieses Beitrages zusammen gefasst.

Was ist eine 7 Zonen Kaltschaummatratze?

Bei einer 7-Zonen-Kaltschaummatratze handelt es sich im Grunde genommen um eine ganz normale Kaltschaummatratze, die aber zusätzlich noch in mehrere Liegezonen eingeteilt ist. Diese Zonen helfen dabei, den Körper und vor allem die Wirbelsäule besser zu entlasten sowie zu stabilisieren. 

Ergonomische Liegezonen einer Matratze
Gut zu sehen sind hier die einzelnen Zonierungen bei einer 7-Zonen Kaltschaummatratze und die unterschiedlichen Einsinktiefen.

Die einzelnen Zonen sind auf die verschiedenen Schwerpunkte des menschlichen Körpers angepasst. So soll man – je nach Schlafposition – an manchen Stellen besser etwas tiefer und an anderen Punkten etwas weniger in die Matratze einsinken, um eine ergonomisch sinnvolle Liegeposition zu erreichen. Meistens gibt es eine Becken-, Schulter-, Lenden-, Kopf- und Fußzone.

Auffällig ist, dass die meisten Zonenmatratzen in 5, 7 oder sogar 9 Liegezonen eingeteilt sind. Jedenfalls ist es immer eine ungerade Anzahl. Das liegt an dem spiegelbildlichen Aufbau der Matratze: der mittlere Bereich ist immer für den Becken, daneben kommt der Lendenbereich, dann der Schulterbereich und schließlich die Kopf- bzw. Fußzone. So kann man die Matratze auch nicht verkehrt herum legen.

Die Vor- und Nachteile einer Kaltschaummatratze im Überblick

Vorteile NachteileDaumen runter
  • Personen jeden Alters
  • Alle Schaftypen und Positionen
  • Unruhige Schläfer
  • Personen, die nachts oft frieren
  • Personen mit Rückenschmerzen
  • Allergiker
  • Kann auch für schwere Schläfer gut geeignet sein
  • Geringes Eigengewicht (leichter Transport)
  • Viele verschiedene Modelle erhältlich
  • Liegezonen stützen die Wirbelsäule
  • Für verstellbare und starre Lattenroste
  • Menschen, die nachts stark schwitzen oder gerne etwas kühler schlafen.
  • Kein Naturmaterial
  • Anfangs chemischer Geruch möglich
  • Härtegrad nicht immer einheitlich

Wie jede Matratze, haben Kaltschaummatratzen eine Reihe von Vor- und Nachteilen. Der wichtigste Vorteil ist sicherlich die hohe Anpassungsfähigkeit. Die Kaltschaummatratze hat regelmäßig eine hohe Punktlastizität und wird daher regelmäßig gegen Rückenschmerzen empfohlen.

Eine hohe Rückstellkraft macht das Drehen nicht so kraftaufreibend - sie ist damit im Gegensatz zur Viscoschaum-Matratze auch für unruhige Schläfer geeignet. Das Nachschwingen ist ebenfalls minimal - die Bewegungen Deines Partners werden gut absorbiert.

Die Vorteile

  • Sehr gute Anpassung - optimal bei Rückenproblemen
    Jeder der auf einer Kaltschaummatratze gelegen hat, weiß: Sie passt sich dem Körper angenehm an. Eine gute Kaltschaummatratze gibt an Körperschwerpunkten etwas mehr nach und stabilisiert andere Körperregionen. Daher sind in viele moderne Kaltschaummatratzen Liegezonen integriert. Diese können helfen, dass die Wirbelsäule in einer geraden und rückenschonenden Ausrichtung verbleibt.
  • Langlebigkeit
    Eine hochwertige Kaltschaummatratze ist eine gute Investition. Denn sie ist langlebig. Je nach Raumgewicht sollte eine gute Kaltschaummatratze seine elastische Form für 6 - 8 Jahre beibehalten. Auch Liegekuhlen sollten aufgrund der hochelastischen Beschaffenheit die Ausnahme sein.
  • Einfaches Bewegen im Schlaf
    Die Kaltschaummatratze ist auch für unruhige Schläfer eine gute Wahl. Denn das nächtliche Wenden im Schlaf ist aufgrund der hohen Rückstellkraft des Materials ohne großen Kraftaufwand möglich.
  • Für Paare gut geeignet
    Die Kaltschaummatratze ist völlig geräuschfrei und hat ein geringes Nachschwingen. Das fördert ungestörtes Schlafverhalten, auch wenn sich zwei Personen die Matratze teilen.
  • Für Allergiker unbedenklich
    Im Gegensatz zur Latexmatratze haben Allergiker mit einer Kaltschaummatratze in der Regel gar keine Probleme. Denn Milben fühlen sich auf dieser Matratze so gar nicht wohl.
  • Gutes Preis-/Leistungsverhältnis: Es gibt wirklich sehr viele verschiedene Kaltschaummatratze. Hier findet man definitiv ein gutes und günstiges Modell. 

Die Nachteile

  • Anfänglicher Geruch
    Unsere Leser berichten uns immer wieder von anfänglichem chemischen Geruch. Das ist bei einer neuen Kaltschaummatratze aber üblich. Denn bei der Herstellung platzen im Schaumstoff Gasbläschen. Keine Sorge: Der Geruch ist gesundheitlich unbedenklich und verfliegt recht schnell. Wir raten dazu, die neue Kaltschaummatratze in den ersten Tagen öfter mal zu lüften.
  • Man schläft etwas wärmer
    Für die meisten Personen kein Problem, für Frostbeulen sogar angenehm. Das Schlafklima auf der Kaltschaummatratze ist generell etwas wärmer bis maximal neutral. Personen, die sehr stark schwitzen, raten wir daher eher zu einer atmungsaktiveren Federkernmatratze, wie der Badenia irisette Lotus TFK.
  • Dringend empfohlen: Ein guter Lattenrost als Unterlage
    Als stabilisierende Unterlage raten wir zu einem guten Lattenrost. Dieser sollte zu der Zonierung der Matratze passen (dazu unten mehr). Du kannst bei Kaltschaummatratzen ohne weiteres verstellbare und starre Lattenroste verwenden.
  • Es gibt auch schwarze Schafe: Natürlich gibt es auch schlechte Kaltschaummatratzen, die schon schnell durchgelegen sind und nichts wirklich taugen. Wir empfehlen daher, immer auf Qualität zu achten. Hilfreich ist auch der Indikator des Raumgewichts, welcher auf die Haltbarkeit der Matratze schließen lässt. Dieser sollte nicht deutlich unter 40 kg/m³ liegen.

Ist die Kaltschaummatratze auch für Dich geeignet?

Prinzipiell handelt es sich bei Kaltschaummatratzen um sehr flexible Modelle. Auf ihr können sowohl Bauchschläfer als auch Rückenschläfer oder Seitenschläfer gleichermaßen gut schlafen. Kaltschaummatratzen gibt es auch in unterschiedlichen Härtegraden, weswegen auch leichter, mittelschwere oder schwere Personen die Matratzen nutzen können. Letztere sollten lieber einen höheren Härtegrad wählen. 

Die Kaltschaummatratzen gilt als Standardmodell. Achtet man auf eine hohe Qualität, kann man hier kaum was falsch machen. Wegen der Zonierung setzen häufig Personen mit Rückenschmerzen auf Kaltschaummatratzen. Hier sind aber oftmals wärmende Visco-Matratzen empfehlenswerter, weil sie sich noch besser an die jeweilige Körperkontur anschmiegen und anpassen können.

Emma One Matratze ergonomische Liegemodule
Hier kann man gut die einzelnen Liegemodule der Emma One sehen. Sie helfen dabei, dass der Körper an den richtigen Stellen etwas mehr oder etwas weniger einsinkt. / Foto: © Matratzencheck24

Für Paare gut: Kaltschaummatratzen können die Bewegungen recht gut abdämpfen. Damit bleibt die Matratze recht ruhig. Das hilft nicht nur beim nächtlichen Drehen in einer andere Schlafposition, sondern sorgt auch noch dafür, dass man die Bewegungen des Partners nicht spürt. 

Beachten sollte man aber, dass Matratzen aus Kaltschaum insgesamt nicht sonderlich elastisch sind oder eine ähnlich hohe Rückprallhärte wie Federkernmatratzen haben. Legt man darauf großen Wert, sollte es lieber ein Federkernmodell oder aber eine Latexmatratze sein.

Die Kaltschaummatratze in der richtigen Größe kaufen

Wichtig ist natürlich auch noch die Wahl der richtigen Matratzengröße. Da kommt es auch darauf an, wie viel Platz Du zuhause überhaupt hast, wie groß Dein Bett ist und ob Du alleine oder zu zweit im Bett schläfst.

Matratzengrößen

Grundsätzlich kannst Du eine Kaltschaummatratze natürlich in jeder denkbaren Größe kaufen. Komplizierter wird es nur, wenn Du eine spezielle Sondergröße wie 90x210 cm oder etwa 140x190 cm brauchst. Diese Matratzen Größen gibt es nicht bei jedem Hersteller. Empfehlenswert für Sondergrößen wären die Matratzen von Ravensberger.

Übliche Größen für Kaltschaummatratzen sind: 

Vor allem Paare sollten keine kleinere Matratze als 140x200 cm wählen. Besser wären eher größere Maße wie 160x200 cm oder 180x200 cm. So hat jeder ausreichend Platz.

Beliebte Single-Größen sind 90x200 cm, 100x200 cm oder auch 140x200 cm. Dort kannst Du entweder die platzsparende Variante wählen oder wenn Du mehr Platz hast ruhig auch eine breitere Matratze. Das könnte auch bei Besuch von Vorteil sein.

FAQ: Welche Matratzengröße ist die richtige? In unserem Ratgeber-Beitrag findest Du weitere Infos.

So findest Du heraus, welchen Matratzen-Härtegrad Du benötigst

Das ist die Frage, bei denen sich die meisten sehr schwer fallen. Was ist denn der richtige Matratzen Härtegrad? 

Nicht wirklich hilfreich ist dabei, dass die Hersteller keinen einheitlichen Härtegrad angeben. Oftmals sind die Bezeichnungen nur mittelfest, fest oder weich und betiteln damit eigentlich eher das Schlafgefühl und nicht wirklich einen genormten Härtegrad. 

Die altmodischen Bezeichnungen wie H1, H2, H3 oder H4 werden auch bei Kaltschaummatratzen immer seltener. Damit Du aber nicht ganz in die Röhre schaust, schätzen unsere Probeschläfer den Härtegrad jeder Matratze auf einer Skala von 1-10 ein, wobei 10 am härtesten ist. 

Welchen Matratzen-Härtegrad brauche ich? Diese Tabelle gibt der ein Überblick dabei, bei der Auswahl des richtigen Härtegrades nicht den Überblick zu verlieren. 

24-HärtegradEntspricht etwa...LiegegefühlEmpfohlen für...Unsere Matratzen Empfehlungen
1 - 3H1Ultra WeichLeichte Seitenschläfer (bis 50 kg)Bisher nicht vorhanden
4H2WeichSeitenschläfer (bis 60 kg)Emma Original, Bodyguard Weich (H2)
5H2-H2+MittelfestSeitenschläfer, leichtere Bauch - und Rückenschläfer (60-80 kg)Ravensberger Orthopädische, Bodyguard Weich (H2+), Emma One Medium, allnatura Supra Comfort (Soft)
6H3MittelfestViele Personen und Schlaftypen (65-90 kg)Leesa, Casper Original, Ravensberger ERGOspring®, Ribeco Visco-Schaum, Kipli Naturmatratze
7H3FestRücken- und Bauchschläfer, schwere Seitenschläfer (75-95 kg)Emma One Hart, Casper Essential, Ribeco 1.000 TFK, Badenia irisette Lotus, allnatura Supra-Comfort (medium)
8H4Sehr festSchwere Rücken- und Bauchschläfer (90-120 kg)Ravensberger ERGOspring®, Kipli Naturmatratze, Bodyguard (H4), allnatura Supra-Comfort (fest)
9 - 10H5Ultra festSehr schwere Rücken- und Bauchschläfer (ab 130 kg)Bisher nicht vorhanden

Kaltschaummatratzen im Test der Stiftung Warentest

Kaltschaummatratzen werden auch regelmäßig Tests von Instituten wie der Stiftung Warentest durchgeführt. Dabei untersuchen die Matratzen-Tester die genauen Eigenschaften einer Matratze und geben ihr schließlich eine Gesamtbewertung.

Zu den besten jemals getesteten Matratzen gehört die Emma One. Sie ging im Test 10/2019 gemeinsam mit der baugleichen Dunlopillo Elements als Testsieger hervor. Beide Matratze erhielten eine Note von 1,7 ("GUT"). Die Emma One Matratze verfügt über eine sehr hohe Flexibilität und ist für jede Schlafposition und jeden Schlaftypen gut geeignet.

Emma One Matratze 90x200 cm Stiftung Warentest
Getestet wurde die Emma One von der Stiftung Warentest in der Größe 90x200 cm. / Foto: © Matratzencheck24

Es wurden aber bereits auch schon weitere Kaltschaummatratzen getestet. So schnitt im Test 10/2018 beispielsweise die Breckle MyBalance 15 mit einem Testurteil von 2,3 (GUT) ab. Die Matratze von Breckle besteht aus einem Form-Kaltschaumkern und soll laut Stiftung Warentest über eine besonders gute Haltbarkeit verfügen. Auch die Liegeeigenschaften wurden positiv bewertet. Den gesamten Testbericht der Kaltschaummatratze kannst Du hier nachlesen.

Eine weitere Kaltschaummatratze, die im Test der Stiftung Warentest gut abgeschnitten hat, ist die Badenia Bettcomfort Trendline. Sie wurde mit der Note 2,4 (GUT) bewertet. Überraschenderweise wurde die Badenia Matratze von den Kunden auf Amazon allerdings nicht allzu gut bewertet.

Einen richtigen Kaltschaummatratzen Testsieger gibt es bei der Stiftung Warentest nicht, denn anders als Latex-oder Visco-Matratzen, werden Matratzen aus Kaltschaum nicht in eine einzelne Kategorie eingeteilt. Sie werden mit Kombinationsmodellen, die aus mehreren verschiedenen Schäumen bestehen, gleichgestellt. Es gibt also auch keinen extra Kaltschaummatratzen Test der Stiftung Warentest, so wie man ihn von Federkernmatratzen kennt. Der jüngste Matratzen Testsieger ist die Emma One. 

Darauf solltest Du beim Kauf achten:

1. Ein hohes Raumgewicht

Das wichtigste Qualitätsmerkmal einer Kaltschaummatratze ist ein hohes Raumgewicht (RG). Diese Maßeinheit zeigt an, wie schwer ein Kubikmeter Kaltschaum ist. Also wie viel Polyethuran für einen Kubikmeter aufgeschäumt wurden.

Die Faustregel: Je höher das Raumgewicht, desto hochwertiger die Kaltschaummatratze.        Eine gute Matratze sollte mindestens 6 Jahre halten. Wir empfehlen auf keinen Fall, eine Matratze länger als 8 oder gar 10 Jahre zu verwenden.

Edit
Raumgewicht (RG) in kg/m³ Voraussichtliche Lebensdauer
bis 25 bis 2 Jahre
30 bis 3 Jahre
35 5 - 6 Jahre
40 6 - 8 Jahre
50 - 60 10 Jahre und mehr

2. Probeschlafphase und kostenlose Lieferung

Damit der Matratzenkauf so unkompliziert und risikofrei wie möglich ist, solltest Du darauf achten, dass Dir die Matratze kostenlos nach Hause geliefert wird und Du beim Kauf eine Probeschlafphase erhältst. 

Mit einer Testphase (meistens 30 oder 100 Tage) sicherst Du Deinen Kauf vor einer Fehlentscheidung ab. Es kann nämlich vorkommen, dass Du eine Matratze völlig anders wahrnimmst als wir. Gefällt Dir die Matratze nicht oder passt sie einfach nicht zu Dir, kannst Du sie im Falle eines Testschlafens ohne Probleme wieder abholen lassen. Um das aber herauszufinden, solltest Du der Matratze aber ein wenig Zeit lassen. In vielen Fällen gewöhnt der Körper sich erst nach einigen Wochen an seine neue Schlafunterlage.

Achte auf jeden Fall darauf, dass auch der Rückversand bzw. die Abholung für Dich kostenfrei ist und Du auf jeden Fall Dein Geld zurückerhältst. So ist es bei führenden Matratzenherstellern wie Leesa, Casper, Emma, Ravensberger, Weltbett etc. 

Damit der Matratzenkauf so unkompliziert und risikofrei wie möglich ist, solltest Du darauf achten, dass Dir die Matratze kostenlos nach Hause geliefert wird und Du beim Kauf eine Probeschlafphase erhältst. 

Mit einer Testphase (meistens 30 oder 100 Tage) sicherst Du Deinen Kauf vor einer Fehlentscheidung ab. Es kann nämlich vorkommen, dass Du eine Matratze völlig anders wahrnimmst als wir. Gefällt Dir die Matratze nicht oder passt sie einfach nicht zu Dir, kannst Du sie im Falle eines Testschlafens ohne Probleme wieder abholen lassen.

Ablauf der risikofreien Testphase

Um das aber herauszufinden, solltest Du der Matratze aber ein wenig Zeit lassen. In vielen Fällen gewöhnt der Körper sich erst nach einigen Wochen an seine neue Schlafunterlage.

Achte auf jeden Fall darauf, dass auch der Rückversand bzw. die Abholung für Dich kostenfrei ist und Du auf jeden Fall Dein Geld zurückerhältst. So ist es bei führenden Matratzenherstellern wie Leesa, Casper, Emma, Ravensberger, Weltbett etc.

Leesa Matratze ausgerollt in Vakuum verpackt
Die Matratzen werden in der Regel eingerollt in einer kompakten Box bis zu Dir nach Hause geliefert. / Foto: © Matratzencheck24

3. Stauchhärte

Die Stauchhärte bezeichnet die Widerstandsfähigkeit einer Matratze. Dabei gilt: Je höher die Stauchhärte, desto höher die Fähigkeit der Matratze, nach Belastung ihre ursprüngliche Form anzunehmen. Die Stauchhärte gibt somit einen Anhaltspunkt, ob Liegekuhlen entstehen können und auch, ob die Kaltschaummatratze für schwerere Personen geeignet ist.

Capser Original Matratze Einsinktiefe
Wir messen bei den Matratzen auch immer die Einsinktiefen unserer Probeschläfer.

Den richtigen Lattenrost zur Kaltschaummatratze

Zonierung beachten

Um die Einteilung der Liegezonen einer Kaltschaummatratze zu unterstützen, solltest Du einen Lattenrost wählen, der die gleiche Einteilung aufweist. Zu einer 7- Zonen Kaltschaummatratze raten wir daher auch, einen 7-Zonen Lattenrost zu verwenden. Ein 7- Zonen-Lattenrost lässt den Beckenbereich und Schultern etwas tiefer einsinken und stabilisiert den Rest des Körpers.

Am besten höhenverstellbar

Wir raten zu einem höhenverstellbaren Lattenrost. Denn die Kaltschaummatratze ist sehr anpassungsfähig. Sie schmiegt sich an den Lattenrost an und ist daher für einen höhenverstellbaren Lattenrost optimal geeignet. Verstellbaren Kopf- und Fußteile bieten nicht nur erhöhte Flexibilität und Komfort. Sie verbessern gerade bei älteren Menschen die Durchblutung und erleichtern das Atmen.

Aber nicht nur für verstellbare Lattenrost ist die Kaltschaummatratze geeignet. Natürlich kannst Du die Matratze auch auf einem starren Lattenrost gut verwenden.

Geringer Leistenabstand

Die Stiftung Warentest empfiehlt einen Leistenabstand von höchstens 5 cm. So kommen die Eigenschaften einer hochwertigen, zonierten Matratze besser zur Geltung. Der FMP 7- Zonen Lattenrost erhält bei Amazon hervorragende Bewertungen.

Alternativen zur Kaltschaummatratze

Die Memoryschaummatratze (oder Visco-Matratze)

Visco-Matratzen haben ähnliche Eigenschaften wie Kaltschaummatratzen. Sie zeichnen sich durch den sog. Memoryabdruck aus: Bei Druckeinwirkung wird der Schaum weicher und zeichnet den Körper ab. Aufgrund seiner extrem hohen Anpassungsfähigkeit und Druckentlastung wird Visco-Schaum für orthopädische Zwecke verwendet. Sehr gute Matratzen mit Viscoschaumlage sind z.B. Leesa oder Casper.

Der größte Unterschied zu Kaltschaum ist sicherlich das Liegegefühl. Visco-Schaum ist nochmal eine Spur anpassungsfähiger. Er schmiegt sich an den Körper an und sorgt so für ein einzigartiges Liegegefühl. Das Wenden und Drehen während des Schlafs ist allerdings viel kraftintensiver als auf einer Kaltschaummatratze. Für sehr unruhige Schläfer ist die Visco-Schaummatratze daher eher weniger geeignet.

Die Federkernmatratze

Sofern Du auf der Suche nach einem festeren Modell mit mehr Stabilität und Elastizität bist, solltest Du eine Federkernmatratze wählen. Diese Matratze verfügen im Kern neben den üblichen Schaumschichten eingebaute Federelemente, welche meistens individuell belastet werden können. Dadurch passen sich Federkernmatratzen punktelastisch an den jeweiligen Körper an. Die Zwischenräume sorgen für natürliche Belüftungskanäle und halten die Matratze gut durchlüftet.

Achte bei Federkernmodellen auf jeden Fall auf eine hohe Qualität. Minderwertige Federkernmatratzen sind schon schnell durchgelegen und es bilden sich Liegekuhle. Dann tritt der sog. Hängematten-Effekt an und man leidet schnell unter Rückenschmerzen. Hochwertige Federkernmodelle sind insbesondere Taschenfederkernmatratzen oder Tonnen-Taschenfederkernmatratzen. Um ein empfehlenswertes Modell handelt es sich bei der Ravensberger ERGOspring®. Wer weniger Geld ausgeben möchte, raten wir zur Ribeco 1.000 TFK.

Die Latexmatratze

Latexmatratzen haben ebenfalls eine hohe Punktelastizität und bieten hohen Komfort. Latexmatratzen haben auch eine gute Belüftung. So ist das Schlafklima auf einer Latexmatratze durchaus kühler als auf einer Kaltschaummatratze. Die Handhabung bei einer Latexmatratze ist aber etwas schwieriger, sie sollte regelmäßig gereinigt werden und ist viel schwerer.

Auch das Liegegefühl auf einer Latexmatratze ist etwas anders. Es fühlt sich eher federnd an. Als unruhiger Schläfer solltest Du auf der Latexmatratze ebenfalls kein Problem haben. Eine sehr gute Latexmatratze (genauer gesagt ein Hybridmodell) ist die Casper Matratze, wo auch Viscoschaum eingebaut ist. Die IKEA Morgedal ist eine preisgünstigere reine Latexmatratze.

⇒ Neugierig? Finde Deine perfekte Matratze. Hier geht es zu unserem Matratzen Erfahrungsberichten und Bewertungen.

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