Matratzen Härtegrad

Warum der Härtegrad ein wesentliches Auswahlkriterium bei einer Matratze ist

In unseren Erfahrungsberichten ist immer wieder die Rede von dem Matratzen Härtegrad. Hersteller verwenden für den Härtegrad unterschiedliche Bezeichnungen. Matratzen Härtegrad H2, H3, H4 oder „weicher" / „fester” - was bedeutet das alles überhaupt? Die ganzen Begriffe sorgen regelmäßig für Verwirrung beim Kunden.

Wir erklären, welches Maß der Matratzen Härtegrad bezeichnet. Du erfährst warum er wichtig ist und welchem Härtegrad Du für welches Gewicht und welche Schlafposition wählen solltest.

Matratzen Härtegrad - Erklärung

  • Der Härtegrad ist für Dich dann Richtig, wenn die Wirbelsäule in der jeweiligen Schlafposition in einer horizontalen Position ist
  • Härtegrade sind von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich
  • Neben dem Härtegrad ist auch das Raumgewicht ein wichtiger Indikator
  • Eine falsche Wahl des Härtegrades mindert den Schlafkomfort und kann sogar zu gesundheitlichen Beschweren führen

Matratzen Härtegrad - die Bedeutung

Der Härtegrad einer Matratze beschreibt - wie der Name schon vermuten lässt - wie weich oder hart sich eine Matratze anfühlen soll. Unterschiede im Matratzen Härtegrad entstehen durch den Einsatz unterschiedlicher Materialien sowie durch Variation des Raumgewichts (Dichte).

Aber ein Blick auf das breite Matratzen Sortiment zeigt: Es gibt es keinen einheitlichen Industriestandard für die Benennung des Matratzen Härtegrads. Die Bezeichnungen dienen also nur der Orientierungshilfe.

Weit verbreitet ist der Matratzen Härtegrad H3, oder auch H2 und H4. Seltener finden sich auch Matratzen mit dem Härtegrad H1 und H5. Manche Hersteller bezeichnen Matratzen auch als „weicher“ oder „fester“. Wiederum andere Hersteller verzichten ganz auf die Ausweisung eines spezifischen Härtegrads und lassen ihre Matratze einfach Matratze sein.

Es gibt aber keine Rechnung oder Norm, wie ein Härtegrad 2 oder 3 zustande kommt. Es gibt vereinzelt lediglich Härtegrad Rechner, die unter Berücksichtigung des Körpergewichts und Körpergröße den passenden Matratzen Härtegrad ermitteln sollen.

Zusätzlich haben viele Matratzen Liegezonen. Bei zonierten Matratzen besteht kein einheitlicher Härtegrad. Vielmehr ist die Matratze an bestimmten Stellen gezielt weicher und an anderen fester. (Hier mehr zu Liegezonen erfahren).

Du hast es erahnt: Im technokratischen Alltag der EU ist selbst die Bestimmung des Matratzen Härtegrades durch ein standardisiertes Prüfverfahren normiert. Einschlägig ist hier die DIN EN 1957. Diese Norm schließt ein Verfahren zur Beurteilung der Härte einer Matratze oder eines Liegesystems hinsichtlich der subjektiven Einschätzung durch Personen ein. Die Prüfungen des Härtegrads der Stiftung Warentest erfolgen nach eigenen Angaben „in Anlehnung an die DIN EN 1957”.

Matratzen und Betten DIN

Die Aussagekraft der Norm wird jedoch von dem Fachverband Matratzen Industrie in Frage gestellt: „ ... Die Norm enthält aber keine Angaben darüber, wie Hersteller oder auch Prüfinstitute aus den Werten von 1-10 konkrete Härtegrade abzuleiten haben und ob zwischen drei, fünf oder gar zehn Härtegraden unterschieden werden soll. So kommt es, dass es bisher keine einheitliche Auslobung der Härtegrade gibt, sondern manche Hersteller ihre Matratzen in drei unterschiedlichen Härtegraden (also hart, mittel und weich) anbieten und sich andere für fünf verschiedene Härtegrade entschieden haben."

Daher haben wir uns entschieden, unsere eigene 24-Härtegradskala zu erstellen. Denn eine wirkliche Orientierungshilfe kann nur eine Einordnung geben, die auf persönlichem Ausprobieren und Vergleichen mit unterschiedlichen Körpertypen und in verschiedenen Schlafpositionen basiert.

Warum ist der richtige Matratzen Härtegrad wichtig?

Die Auswahl des passenden Matratzen Härtegrads ist für die Ausrichtung des Wirbelsäule wichtig. Wird der Matratze Härtegrad zu hart gewählt, erlaubt die Matratze kein schonendes Einsinken. Die Wirbelsäule knickt ein (oberes Bild).

Ist die Matratze dagegen zu weich, drückt das Körpergewicht zu stark durch. Es entsteht ein Hohlkreuz (zweites Bild). In beiden Fällen kann das zu Verspannungen und Rückenschmerzen führen. Auch der Schlafkomfort wird sehr stark beeinträchtigt.

Ganz anders dagegen bei einer Matratze mit dem passenden Härtegrad (unteres Bild). Hier erlaubt die Matratze ein schonendes Einsinken an Körperschwerpunkten, wie Becken und Schultern. An leichteren Körperpartien dagegen wirkt die Matratze unterstützend. So verbleibt die Wirbelsäule in einer gesunden geraden Linie.

Matratzen Härtegrad Schlafposition
Die Wahl des falschen Härtegrads kann im schlimmsten Fall orthopädische Probleme hervorrufen.

Wie man hieraus schließen kann, ist es sehr wichtig, dass man beim Matratzenkauf auch auf den Härtegrad achten. Denn wählt man den falschen Härtegrad, so kann nicht nur der Schlafkomfort auf der Matratze darunter leiden, sondern auch Deine Gesundheit.

Wenn Du sowieso schon unter starken Rücken-, Gelenk- oder Nackenschmerzen leidest, solltest Du beim Härtegrad noch sensibler sein. In diesem Fall empfehlen wir, ganz speziell darauf zu achten, dass Du eine Matratze wählst, die auch orthopädischen Ansprüchen gerecht wird.

Welcher Matratzen Härtegrad passt zu mir?

Welcher Matratzen Härtegrad ist der richtige für Dich? Das hängt von Deinem Gewicht, Deiner Schlafposition und Statur ab. Aber auch Liegepräferenzen spielen hier eine Rolle. Denn manche Personen schlafen etwas besser auf härteren oder weichere Matratzen als andere.

Folgende Anhaltspunkte solltest Du bei der Auswahl des passenden Matratzen Härtegrads bedenken:

  • Je schwerer Du bist, desto höher sollte der Matratzen Härtegrad gewählt werden (siehe unten).
  • Seitenschläfer und leichte Personen benötigen weichere Matratzen als Rücken- und Bauchschläfer.
  • Umgekehrt benötigen also Rücken- und Bauchschläfer sowie schwere Personen einen höheren Matratzen Härtegrad.
  • Entscheidend ist aber auch der Körperbau und die Figur von Dir.

Der richtige Matratzen Härtegrad für Kinder

Der Härtegrad spielt natürlich auch beim Kauf einer Kindermatratze eine wichtige Rolle. Schließlich soll sich Dein Kind auf der Matratze auch wirklich wohl fühlen. Ist die Kindermatratze zu hart oder zu weich, drohen schon im jungen Alter Fehlausprägungen der Wirbelsäule. Dies gilt es zu vermeiden.

Grundsätzlich sollte eine Matratze für Kinder weder zu hart noch zu weich sein. Vielmehr sollte man einen goldenen Mittelweg wählen und seinem Kind eine mittelfeste Matratze kaufen. 

Einen Härtegrad, der für alle Kinder gilt, kann man nicht nennen. Dafür kommt es auch hier auf zu viele verschiedene Faktoren an: Alter, Körpergröße sowie -statur, Körpergewicht und persönliche Vorlieben. Man sollte also darauf achten, dass das Kind nicht in der Matratze versinkt, aber auch nicht auf einem Brett liegt.

Jugendliche und Heranwachsende können auch schon auf Matratzen für Erwachsene zurückgreifen und sich an dem dort Gesagten orientieren. So könnte auch eine Matratze mit einem Härtegrad 2 für einen Jugendlichen gut geeignet sein.

Warum ist die Suche nach dem passenden Härtegrad so schwer?

Das Problem bei der Findung des passenden Härtegrades ist beim Hersteller begründet. Da die Härtegrade nicht genormt sind, fällt es dem Endkunden schwer, den passenden Härtegrad zu finden. Lediglich die Bedeutung des Härtegrades ist bei den meisten Matratzenherstellern gleich. Beispielsweise bedeutet H1 bei den meisten Herstellern "sehr weich". Wir empfehlen die jeweilige Gewichtsklasse zu beachten. Meist ist die Gewichtsklasse mit den Härtegraden angegeben und kann so einfach auf Dich übertragen werden.

Oftmals geben die Hersteller auch noch selbst an, bis zu welchem Gewicht die Matratzen belastet werden sollte. Auch diese gilt es zu beachten. Schwer ist die Suche nach einem Härtegrad bei Matratzen aber auch deswegen, weil die meisten Kunden gar nicht genau wissen, was sie damit anfangen sollen.

Viele Personen haben nur die Vorstellung, dass sie gerne auf einer festen Matratze liegen, obgleich eine niedrigerer Härtegrad für sie besser geeignet wäre. Härtegrad Tabellen geben den Abkürzungen wie H1, H2, H3, H4 und H5 endlich ein Gesicht. Denn hier kann man ganz übersichtlich nachprüfen, welcher Härtegrad für welches Gewicht gedacht ist.

Welcher Matratzen Härtegrad für welches Körpergewicht?

Unsere Härtegrad Tabelle gibt Dir beim Kauf hilfreichen Aufschluss!

Das Gewicht sollte ein entscheidender Faktor bei der Auswahl des passenden Härtegrads sein. Da aber die genannten Faktoren, wie Schlafposition, Statur und Präferenzen ebenfalls entscheidend sind, kommt es hier auf den Einzelfall an. Du solltest eine Matratze für mehrere Tage und Wochen zuhause testen. Bei der Wahl der richtigen Festigkeit können auch Härtegrad-Rechner helfen.

Die Bestimmung des Härtegrads kann ziemlich schwierig sein. Deswegen haben wir ie nachfolgende Härtegrad Tabelle entwickelt. Sie liefert Dir eine Orientierungshilfe, welcher Matratzen Härtegrad zu Dir passen könnte.

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Matratzen-Härtegrad Liegegefühl Körpergewicht (Empfehlung)
H1 weich bis 60 kg
H2 weich-mittelfest 60 - 80 kg
H3 mittelfest-fest 80 - 100 kg
H4 sehr fest ab 100 kg
H5 ultra fest ab 130 kg
Keine Angaben (One-fits-all) variiert, meist mittelfest Siehe unsere Erfahrungsberichte

FAQ: Dein Partner hat ein deutlich anderes Körpergewicht als Du? Dann könnten zwei separate Matratzen unterschiedlicher Matratzen Härtegrade helfen. Die lästige "Besucherritze" zwischen den Matratzen kannst Du mit einer Liebesbrücke oder einem Matratzenkeil überbrücken.

Welcher Matratzen Härtegrad für welche Schlafposition?

Seitenschläfer - im Zweifel etwas weicher

Seitenschläfer liegen mit der geringsten Körperfläche auf der Matratze auf. An diesen Stellen belastet das gesamte Körpergewicht die Matratze.

Um die Wirbelsäule in einer geraden Ausrichtung zu erhalten, sollte der/die Seitenschläfer(in) einen Matratzen Härtegrad wählen, der etwas weicher ist. Denn eine etwas weichere Matratze erlaubt ein stärkeres Einsinken an Hüfte und Schultern. Die Wirbelsäule bleibt gerade. Das kann man hier an der Lasermessung mit der weicheren Emma Air Matratze gut erkennen.

Wir haben die Wirbelsäule unserer Probeschläfer auf der Emma Air Matratze nachgemessen

Bauch- und Rückenschläfer - sollten etwas härter liegen

Der passende Matratzen Härtegrad für Bauch- und Rückenschläfer ist insgesamt etwas höher als bei Seitenschläfern.

In beiden Schlafpositionen benötigen Personen höhere Unterstützung, speziell am Lordosebereich. Nur so kann ein Hohlkreuz verhindert werden. Gut zu sehen ist die Unterstützung am Beispiel der festeren und zonierten Bett1 Bodyguard Matratze (H3-Seite).

Unsere Probeschläferin liegt in der Rückenlage auf der Kante der Bodyguard H3 Matratze

Eine typische zonierte Matratze besteht aus 3, 5, 7 oder gar 9 Liegezonen. Diese sind meist wie folgt eingeteilt:

  • Becken/Hüfte: Die schwerste Körperpartie. Hier muss die Matratze unterstützend wirken. Zugleich darf sie nicht zu fest sein, damit das Becken in der Seitenlage ausreichend einsinken kann. So verbleibt die Wirbelsäule gerade ausgerichtet.
  • Lordosebereich: Hier benötigt die Matratze speziell in Rückenlage zusätzliche Festigkeit, um ein Hohlkreuz zu verhindern.
  • Schulterpartie: Ein weiterer Körperschwerpunkt. Speziell in der Seitenlage muss die Matratze hier etwas mehr Einsinktiefe erlauben, um Körperstauchung zu verhindern. An dieser Stelle ist die Matratze also etwas weicher.
  • Kopfbereich: Dieser Bereich sowie der Fußbereich sind vergleichsweise leichte Körperstellen und sollten deshalb auf einer relativ weichen Zone liegen.

Was bedeuten die einzelnen Matratzen Härtegrade?

Wie schon erwähnt, weisen nicht alle Hersteller ihren Matratzen Härtegrade zu. Unsere derzeitigen Favoriten, Leesa, Casper oder Otty, tragen keinen ausgewiesenen Härtegrad. Aber die gängigsten sind die Matratzen Härtegrade H2, H3, und H4. Passt ein bestimmter Härtegrad auch zu Dir? Wir erklären, für welche Person welcher Matratzen Härtegrad geeignet ist.

Matratzen Härtegrad H2

Der Matratzen Härtegrad H2 wird für Menschen zwischen 60 - 80 kg empfohlen. Unsere Erfahrungen mit Matratzen dieses Härtegrads ist, dass sie oft etwas weicher ausfallen. Gerade für leichte Personen und normalgewichtige Seitenschläfer könnte eine H2 Matratze sehr gut passen. Eine sehr gute Matratze, die es auch in dem Härtegrad H2 zu kaufen gibt, ist die Ravensberger ERGOspring® TFK-Matratze.

Die Ravensberger ERGOspring® auf unserem Bett. / Foto: © Matratzencheck24

Matratzen Härtegrad H3

Die Mehrzahl der Matratzen trägt den Härtegrad H3. Diese Modelle sind mittelfest bis fest und haben daher eine recht breite Verwendung in der Bevölkerung. Sie wird für Personen zwischen 80 - 100 kg empfohlen. Nach unseren Erfahrungen hat eine Matratze des Härtegrads H3 dabei eine deutlich solidere Unterstützung als eine H2-Matratze. Das ist gerade in Rücken- und Bauchlage wichtig, um ein Hohlkreuz zu verhindern. Ein beliebte H3 Matratze ist die Ribeco 1.000. Aber auch die Ravensberger ERGOspring® Matratze wird in diesem Härtegrad angeboten.

Die Ribeco TFK Matratze auf unserem Bett. / Foto: © Matratzencheck24

Matratzen Härtegrad H4

Modelle mit dem Matratzen Härtegrad H4 fühlen sich schon sehr hart an. Speziell Menschen über 100 kg sollten über eine H4 Matratze nachdenken. Denn diese Personengruppe benötigt - gerade am Lordosebereich - eine Matratze, die eine hohe Unterstützung bietet. Denn sollte die Matratze an dieser Stelle zu weich sein, kann das sehr schnell zu Verspannungen und Rückenproblemen führen.

Wir empfehlen generell für Personen über 100 kg eher eine Federkernmatratze, am besten eine Tonnentaschenfederkernmatratze. Die Badenia irisette Lotus TFK ist ein gutes und günstiges Modell. Sie ist auch im Matratzen Härtegrad H4 erhältlich. Noch besser, aber in einem ähnlichen Preissektor, ist die Ribeco 1.000, die es auch im Härtegrad H4 gibt.

Die Badenia irisette Lotus TFK Matratze auf unserem Bett. / Foto: © Matratzencheck24

DIE 24-HÄRTEGRADSKALA

Wer unsere Erfahrungsberichte kennt weiß: Wir treffen eine eigene Einordnung in einen Matratzen Härtegrad und halten uns dabei auch nicht an die Herstellerbezeichnungen. Und dafür haben wir auch unsere eigene Matratzen Härtegrad Skala erfunden, mithilfe derer wir den Härtegrad der verschiedenen Matratzen genau bestimmen. Warum eigentlich?

  1. Falsche Bezeichnungen. Die Stiftung Warentest bescheinigt, dass die Einordnung von Matratzen in einen bestimmten Härtegrad nicht immer der Realität entspricht. Eine Matratze, die etwa von dem Hersteller mit dem Härtegrad H3 ausgewiesen ist, kann sich tatsächlich fester anfühlen oder umgekehrt. Insgesamt sollen Matratzen oft etwas weicher ausfallen.
  2. Fehlende Bestimmungen. Einige der neueren Modelle sind so-genannte "One-fits-all-Matratzen". Hier macht der Hersteller erst gar keine Angaben zum Matratzen Härtegrad. Und damit Du eine bessere Vorstellung von der Härte der Matratze hast, klassifizieren wir diese.
  3. Uneinheitliche BezeichnungenDer Fachverband Matratzen-Industrie rät: „Solange sich die Einteilung der Härtegrade sich von Hersteller zu Hersteller unterscheidet und nicht normiert ist, ist es notwendig, dass Sie sich selbst ein Bild von den verschiedenen Optionen machen, um herauszufinden, was zu Ihnen passt. Und das gelingt nur durch Probeliegen und Vergleichen". Dem können wir nur zustimmen. Zum Glück bieten viele moderne Hersteller eine Testphase von bis zu 100 Tagen an. So kann jeder selbst testen, ob die Matratze auch wirklich passt.
  4. Umfassendere Bezeichnung. Die 24-Härtegradskala ist deutlich umfassender. Wir glauben, dass man sich mit einer Härtegrad Skala von 1-10 ein deutlich besseres Bild von einem Produkt machen kann, als wenn man die Matratze nur grob in H1-H5 einteilt, wobei meistens sowieso nur H2, H3 oder H4 genutzt werden.
Leesa Härtegradskala
Unsere 24-Härtegradskala am Beispiel der mittelfesten Leesa Matratze.

Matratzen Härtegrad - Nach Schlafposition

Unsere 24-Härtegradskala beruht auf unseren persönlichen Erfahrungen und Vergleichen mit unterschiedlichen Personen in verschiedenen Liegepositionen. Auf unserer Härteskala bewerten wir den Matratzen Härtegrad von 1 - 10. Innerhalb dieser Skala empfehlen wir Matratzen für folgende Schlafpositionen:

  • 1 - 4 sehr weich: für Seitenschläfer
  • 5 - 7 mittelhart: Gut für die meisten Schlafpositionen, aber ab 7 / 10 zu hart für Seitenschläfer 
  • 8 - 10 sehr hart: nur für Bauch- und Rückenschläfer
Idealer Härtegrad nach Schlafposition

Matratzen Härtegrad - Unsere Erfahrungsberichte

Die folgende Härtegrad Tabelle gibt eine Übersicht über unsere persönliche Einschätzung des Matratzen Härtegrads für Matratzen aus unseren Erfahrungsberichten. Dabei sind manche Modelle, wie Badenia irisette Lotus oder Ravensberger Orthopädische, auch in verschiedenen Härtegraden H2, H3 oder H4 erhältlich. Andere Modelle, wie Filip Lenz oder muun, können unterschiedlich zusammengesetzt werden.

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24-Härtegrad Entspricht etwa... Liegegefühl Empfohlen für... Matratzen
1 - 3 H1 Ultra Weich Leichte Seitenschläfer Bisher nicht vorhanden
4 H2 Weich Seitenschläfer Emma, Bodyguard Weich (H2), muun
5 H2-H2+ Mittelfest Seitenschläfer, leichtere Bauch - und Rückenschläfer Simba, Otty, Bodyguard Weich (H2+), Ravensberger Orthopädische, Selecta L4, SmoodEmma Air, muun Lite
6 H3 Mittelfest Viele Personen und Schlaftypen Leesa, Casper, Bodyguard (H3), Morgedal Latex, Ravensberger ERGOspring®, Kipli, muun Lite
7 H3 Fest Rücken- und Bauchschläfer, schwere Seitenschläfer Badenia irisette Lotus, muun, Casper Essential, Lidl Meradiso, Hilding Sweden Pure Onecore, Aldi Ribeco TFK
8 H4 Sehr fest Schwere Rücken- und Bauchschläfer Bodyguard (H4), Kipli
9 - 10 H5 Ultra fest Sehr schwere Rücken- und Bauchschläfer Bisher nicht vorhanden

Matratzen Härtegrad für 2 Personen - Paare

Bei Paaren sollte man vor einem Kauf einer Matratze auf den Härtegrad achten. Denn nicht jeder Härtegrad ist für beide gut geeignet. Eine Option wäre es, Matratzen zu kaufen, die in ihrer Höhe gleich groß sind, jedoch unterschiedliche Härtegrade haben. So ist jede Matratze an jeden Körpertyp angepasst und ermöglicht einen erholsamen Schlaf für beide. Noch besser sind aber Matratzen, die ab einer bestimmten Größe (z.B. 160x200 cm) getrennt voneinander geliefert werden (also zweimal 80x200 cm Matratzen). Solche Matratzen verfügen häufig über zwei unterschiedlich feste Seiten, sodass jeder seine Hälfte individuell an seine Bedürfnisse anpassen kann.

Härtegrad Paare
© Pixabay.de - sasint

Auf diese Weise ist es möglich, dass der eine auf einer weichen Matratze mit niedrigerem Härtegrad liegen kann, wohingegen der andere lieber die festere Seite mit einem höheren Härtegrad wählt. Meistens verfügen die Matratzen über einen Spezialbezug, welcher die beiden Matratzenhälften so eng aneinander presst, sodass kein nerviger Spalt zwischen den Matratzen entsteht. Reicht Dir das nicht aus, kannst Du dir auch noch eine Liebesbrücke bzw. ein Matratzenkeil zulegen.

Matratze ist zu hart - was nun?

Wenn Deine Matratze zu hart ist, dann ist das in erster Linie natürlich erstmal schlecht. Denn das bedeutet, dass Du leider den falschen Härtegrad ausgewählt hast. Aber was kann man da machen?

  • Von der Testzeit Gebrauch machen 
    Dadurch, dass es ja durchaus mal vorkommen kann, dass einem die Matratze nicht gefällt oder man beim Kauf eine Fehlentscheidung getroffen hat, empfehlen wir unseren Lesern immer wieder, eine Matratze mit Probephase zu kaufen. Bei Herstellern wie Leesa, Otty und Kipli liegt diese sogar bei 100 Tagen. Andere Matratzen wie die Ravensberger ERGOspring® oder die Ribeco 1.000 TFK-Matratze kann man aber auch noch 30 Tage lang zur Probe liegen. Ist diese Phase noch nicht abgelaufen, kann man die Matratze einfach abholen lassen und man erhält sein Geld in Kürze wieder zurück. Alles komplett risikofrei.
  • Eine neue Matratze kaufen 
    Ist Deine Testphase schon abgelaufen oder offeriert Dein Hersteller gar keine? Dann ist das natürlich ein Problem. Vor allem auch dann, wenn die gesetzliche Widerrufsfrist von 14 Tagen auch schon verstrichen ist. Da hilft nur ein Neukauf etwas. Die gebrauchte Matratze kannst Du entweder noch versuchen zu verkaufen, entsorgen oder spenden. Aber zum Wohle Deines Schlafes und Deiner Gesundheit, solltest Du definitiv eine Matratze mit dem richtigen Härtegrad besorgen. Bei der Wahl können Dir unsere Erfahrungsberichte weiterhelfen.
  • Das Liegegefühl mit einem Matratzentopper verfeinern
    Wenn das alles für Dich keine Option ist, könntest Du auch versuchen, das Schlafgefühl mit einem Matratzentopper oder einer Matratzenauflage zu verfeinern. Matratzentopper gibt es auch in den unterschiedlichsten Ausführungen und Härtegraden. So kannst Du - wie bei Matratzen auch - zwischen Visco-Schaum, Kaltschaum oder Latexschaum  auswählen. Der Topper ist zwar nicht unbedingt die beste Lösung, aber ist schon gut genug, um erstmal Abhilfe zu verschaffen. Und auch nicht ganz so kostenintensiv wie ein Neukauf. Ein empfehlenswertes Modell ist der Ribeco Topper.
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