CASPER VS. EMMA

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Casper und Emma wurden nach einer ähnlichen Ideen entwickelt. Beide Unternehmen wollen den Matratzenkauf so unkompliziert wie möglich gestalten, weshalb beide Hersteller vor allem auf eine starke Präsenz im Internet setzen. Die Start-up Unternehmen aus Amerika (Casper) und Deutschland (Emma) setzen lediglich auf ein einziges Modell, welches sie als Matratze für jeden Schläfer, unabhängig der bevorzugten Schlafposition oder der Körpermaßen, vermarkten. Beide Matratzen werden im Sinne des Bed-in-the-Box Prinzip verkauft. Während die Casper lediglich online verkauft wird, ist die Emma auch im Haushaltsgeschäft Butlers erhältlich. Die Hersteller garantieren Dir jeweils ein Probeschlafen von 100 Tagen. In diesem Zeitraum kannst Du die Matratzen testen und bei Nichtgefallen zurücksenden. Dein Geld wird Dir zurücküberwiesen.

Wir haben beide Matratzen für Dich verglichen!

Casper Matratze auf dem Boden

Emma Matratze auf dem Bett

Emma

Wie unterscheiden sich die Matratzen im Aufbau?

 

Merkmal Casper Emma
Matratzentyp Schaummatratze Kaltschaummatratze
Schaumschichten 4 Schichten
- Latexschaum
- Memoryschicht
- Übergangsschicht
- Basisschaum
3 Schichten
- Airgocell (patentiert)
- Viskoschaum
- Basisschaum aus Kaltschaum
Besonderheit des Aufbaus Mischung aus weichen und harten Schäumen soll progressives und adaptives Einsinken ermöglichen
Liegezonen Einteilung beider Schaumschichten in 7 Liegezonen Integration einer entlastenden Schulterzone in die Kaltschaumschicht

Zwar ist der jeweilig Aufbau der Matratzen verschieden, doch führt dies in beiden Fällen trotzdem zu einem ähnlichem Ergebnis. Während man in der Casper vier Schäume verwendete, sind in der Emma lediglich drei Schäume verbaut. Die oberste Schicht der Casper bildet eine Latexschicht. Diese sorgt für eine gewisse Federung der Matratze und für ein angenehm, weiches Liegegefühl. Die darunter liegende Memroyschicht, welche auch oft als Viskoschaum bezeichnet wird, soll letztlich dafür sorgen, dass die Matratze für jeden Schlaftypen geeignet ist. Eben ganz nach dem One-fits-all-Prinzip. Memoryschäume zeichnen sich dadurch aus, dass sie ungemein anpassungsfähig sind. Ursprünglich wurden sie dafür entwickelt, Astronauten den Weg in das All zu erleichtern. Der Druck, der auf die Astronauten während des Startvorgangs ausgeübt wird, soll durch diesen Schaum besser verteilt werden. So ähnlich ist es auch beim Schlafen. Den Druck, den Du mit Deinem Körpergewicht auf die Matratze ausübst, soll über die gesamte Fläche verteilt werden. Dies soll ein Versinken in der Matratze verhindern und zudem für Dich unangenehme Druckpunkte verhindern. Die unterste Basisschicht der Casper, welche aus Polyurethan besteht, verleiht der Matratze die nötige Stabilität. Sie ist mit den weicheren, oben liegenden Schäumen mit einer Übergangsschicht verbunden.

Die vier Schaumschichten der Casper Matratze.
Die Casper Matratze besteht aus vier verschiedenen Schaumschichten

Auch die Emma Matratze verfügt über eine Memoryschaumschicht in der zweiten Lage und einem Basisschaum in der untersten Lage, der hier allerdings aus Kaltschaum besteht. Der Unterschied zu der Casper Matratze ist allerdings die oberste Schicht und die Anzahl der Schaumlagen. Bei der Emma wurde nämlich auf eine weitere Übergangsschicht verzichtet. Dies sorgt im Endeffekt für ein weicheres Liegegefühl. Als schwerer Schläfer wirst Du dann etwas tiefer in die Matratze einsinken, da eine weitere „Pufferzone“ wie bei der Casper nicht vorhanden ist. Die oberste Schicht der Emma besteht aus einem patentierten Airgocell. Dieser weist besonders gute klimaregulierende Eigenschaften vor und sorgt so für ein angenehmes Schlafklima. Es wird nicht zu heiß, aber auch nicht zu kalt. Airgocell ist ein Gelschaum, der ähnlich wie Memoryschaum, sehr anpassungsfähig ist. Dies bedeutet allerdings auch, dass er ebenfalls zu den weicheren Schaumarten gehört. Es fehlt an einer gewissen Elastizität und Federung. Dadurch fühlt sich die Emma auch deutlich weicher an. Ein Vorteil ist jedoch die hohe Druckentlastung und Punktelastizität, die durch diese Kombination von Schäumen möglich ist.

Im Endeffekt soll der Aufbau beider Matratze zu einem hohen Liege- und Schlafkomfort mit optimaler Körperanpassung führen.

Zu sehen sind die Schaumschichten der Emma Matratze.
Die Emma Matratze besteht aus drei verschiedenen Schaumschichten

Welche Unterschiede fallen beim Schlafgefühl auf?

Merkmal Casper Emma
Härtegradskala 6 4
Festigkeit mittlere Festigkeit weiche bis mittlere Festigkeit
Schlaftyp - geeignet für die meisten Schlaftypen
- Schwergewichte könnten die Matratze etwas härter wahrnehmen, falls sie auf die Basisschicht sinken
- insbesondere für leicht- und mittelgewichtige Schläfer und für Leute, die gerne weich schlafen
- geeignet für jede Schlafposition
Wärme - sehr gute Klimaregulierung - ausgezeichnete Klimaregulierung
Liegezonen - stabil dank der 7 Liegezonen - extrem rückenfreundlich dank der Schulterzone, die für eine normale Ausrichtung und Stützung der Wirbelsäule sorgt
Casper vs. Emma Härtegradskala

Was den Härtegrad betrifft, konnten wir feststellen, dass die Emma Matratze deutlich weicher ist, als die Casper Matratze. Auf unserer 24-Härtgeradskala würde wir der Casper 6 von 10 Punkten und der Emma 4 von 10 Punkten geben.

Dadurch, dass die Casper etwas härter ist, sollte diese in jedem Fall von Personen, die etwas schwerer sind, im Vergleich zu der Emma bevorzugt werden. In die Emma Matratze würden jene viel zu weit einsinken, was Rückenbeschwerden zur Folge haben wird. Die Casper sorgt aufgrund ihrer Übergangsschicht und der damit verbundenen Basisschicht für eine höhere Stabilität. Genauso gut kann sie allerdings auch von leichten Schläfern verwendet werden. Diese werden ungeachtet dessen ein angenehm, weiches Liegegefühl wahrnehmen. Dafür sorgen die obersten Schichten. Die Casper Matratze ist durch die oberste Latexschicht auch besonders elastisch und federt immer etwas nach. Dies ist angenehm, wenn man mal in der Nacht die Schlafposition wechseln möchte. Die Casper kann also universell von mehreren Schlaftypen verwendet werden. Wir konnten in jeder Position gut schlafen.

Die Emma hingegen ist deutlich weicher. Das merkt man sofort beim ersten Hinlegen. Du wirst um einiges tiefer in die Matratze einsinken. Für Leute, die gerne etwas weicher schlafen, kann dies sehr angenehm sein. Aber wenn Du lieber etwas härter schlafen möchtest und zu den schwereren Schläfern gehörst, raten wir Dir definitiv zur Casper. Kleinere und leichte Schläfer werden auf der Emma in jeder Schlafposition einen hohen Schlafkomfort erleben. Wir konnten auf der Emma vor allem auf dem Rücken gut schlafen, da man  dank der integrierten Schulterzone im Schulterbereich genau richtig in die Matratze einsinkt.

Preisunterschied

Größe Casper Emma
80 x 200 cm € 425 € 359
90 x 200 cm € 475 € 399
100 x 200 cm € 525 € 459
140 x 200 cm € 650 € 559
160 x 200 cm € 750 € 699
180 x 200 cm € 850 € 799
200 x 200 cm € 950 € 899

Lieferung und Rückgabe

Casper Emma
Lieferung Bed-in-the-Box Prinzip Bed-in-the-Box Prinzip
Lieferzeit 1-3 Tage 7 Tage
Probezeit 100 Tage 100 Tage
Rückgabe Rückversand wird vom Hersteller organisiert und bezahlt Rückversand wird vom Hersteller organisiert und bezahlt

Beide Matratzen werden nach dem selben Prinzip verschickt und in einer kompakten Box bis zu Dir nach Hause geschickt. Casper hat mit 1-3 Tagen eine sehr kurze Lieferzeit. Die Emma wird hingegen innerhalb von einer Woche zugestellt. Ein sehr großer Vorteil ist, dass Du beide Matratzen 100 Tage lang testen kannst. Wenn sie Dir dann doch nicht gefällt, kannst Du sie einfach wieder zurückgeben. Hierfür musst du lediglich den Kundenservice der beiden Hersteller kontaktieren. Meist wird Dir dann eine Plastikfolie geschickt, in welcher Du die Matratze einpacken musst. Anschließend wird sich eine Spedition bei Dir melden, um mit Dir einen Abholtermin zu vereinbaren. Der Rückversand ist sowohl bei der Casper als auch bei der Emma innerhalb Deutschlands kostenlos. Dein Geld wird Dir im Anschluss zurücküberwiesen

Fazit

Schlussendlich kann man sagen, dass es sich bei beiden Matratzen um gute bis sehr gute Modelle handelt. Die Casper ist mit Sicherheit um einiges universeller als die Emma. Durch die Kombination von Latex- und Memoryschaum und einer stabilen Basisschicht mit Übergang zu den weicheren Schäumen vermittelt sie nicht nur ein angenehmes Schlaf- und Liegegefühl, sondern sorgt auch dafür, dass man als schwere Person nicht zu tief in die Matratze einsinkt. Dies ist auch der große Vorteil gegenüber der Emma Matratze. Auf wirst Du zwar auch einen hohen Komfort wahrnehmen, allerdings nur, wenn du eine kleine und leichte Person bist. Deshalb sehen wir die Casper Matratze etwas weiter vorne. Sie ist zwar mit 650 € in der Version 140x200cm etwas teurer als die Emma, sie kann allerdings auch flexibler eingesetzt werden.

Du solltest Dich für die Casper entscheiden, wenn...

  • Du eine vergleichsweise billige Luxusmatratze haben willst!
  • Du eine universelle Matratze haben willst!
  • Du lieber auf einer etwas härteren Unterlage schläfst! 
  • Du etwas mehr auf die Wage bringst! 

Du solltest Dich für die Emma entscheiden, wenn...

  • Du Wert auf ein angenehm weiches Liegegefühl legst!
  • Du eine kleine und eher leichtere Person bist!
  • Dir die Casper zu teuer ist!
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