Schlafmangel - Sind 5 Stunden Schlaf ausreichend?

Es ist schon spät und Du schaust Deine Lieblingsserie.  Am nächsten Tag musst Du früh aufstehen. Aber da es gerade so spannend ist,  schaust  Du Dir dann doch noch eine letzte Folge an. Am nächsten Morgen fühlst Du Dich dann todmüde und ärgerst Dich über letzte Nacht. Du fragst Dich, warum habe ich mich nicht einfach früher schlafen gelegt? 

Aber ist es denn überhaupt so tragisch,  weniger zu schlafen? Welche Auswirkungen hat Schlafmangel auf den Körper? Die Antwort ist: Kurzfristig ist wenig Schlaf unbedenklich. Doch auf langer Sicht wirkt sich Schlafmangel sehr negativ auf den Körper aus. Dies ist mittlerweile medizinisch sehr gut belegt.

Viele Menschen leiden unter Schlafstörungen.  Mehr als nur ein paar Stunden Schlaf sind dann eher die Regel als die Ausnahme. Schlafstörungen sind meist stressbedingt. Andere Menschen wiederum schlafen teilweise absichtlich weniger. Das bringt mehr Zeit für Arbeit, Familie oder Freizeit.

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Du kennst bestimmt sogenannte „Power-Menschen“. Diese Gattung Mensch prahlt gerne damit, dass er oder sie nur fünf Stunden oder noch weniger pro Nacht schläft. Und dann noch produktiver durch den Tag kommt.  Meist ist das aber nicht wirklich der Fall. Zwar gibt aber tatsächlich bestimmte Personen, die sogenannte „Kurzschläfer“ sind. Hierbei handelt es sich aber um genetische Anomalien. Diese Personen sind wirklich nach nur vier bis fünf Stunden Schlaf topfit. Napoleon und Margaret Thatcher gehörten dazu. Vermutlich auch Thomas Edison und Donald Trump.

Bis zu 99% aller Menschen zählen jedoch nicht zu diesem kleinen, elitären Kreis. Der Durchschnittserwachsene benötigt etwa sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht. Natürlich kommt es öfter vor, dass man mal nur ein paar Stunden Schlaf bekommt. In akuten Stresssituationen, wie Abschlussprüfungen, Trennungen oder Jetlag ist Schlafmangel weit verbreitet. Schlafforscherin Dr. Yelena Chernyak von der Indiana University erklärt, dass der Körper mit einer Reaktionsfähigkeit ausgestattet ist. Der Körper schüttet Adrenalin aus, wenn eine chaotische oder schwierige Lebensveränderung durchlebt wird. Manche Menschen erleben wiederholt solche Lebensveränderungen - oder besser gesagt Stressfaktoren. „Chronischer Schlafmangelt tritt dann auf, wenn der natürliche Reaktionsprozess nicht beendet wird, nachdem der ursprüngliche Stressfaktor weggefallen ist“, erklärt Dr. Chernyak.

Was passiert mit Deinem Körper, wenn Du zu wenig schläfst?

Kurzfristig (~ 1-3 Nächte)

  • Verringerung der kognitiven Fähigkeiten, reduzierte Konzentration und Erinnerungsfähigkeiten.
  • Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen.
  • Abgesenkte Arbeits- und Sportleistung.
  • Höheres Risiko, Drogen, Alkohol und Energy-Drinks zu konsumieren.

Mittelfristig (~ 3-5 Nächte)

  • Höhere Infektionsrisiken durch reduzierte Antikörper und ein abgeschwächtes Immunsystem.
  • Langsamere Regeneration von Krankheiten.

Langzeit (~ 6 Nächte - jahrelang)

Risiken steigen dramatisch für:

  • Schlaganfälle
  • Herzkreislauferkrankungen
  • Krankhafte Fettsucht
  • Diabetes

Unser Tipp: Ausreichend Schlafen!

Die gesundheitlichen Folgen vom chronischen Schlafmangel sind  gravierend. Vieles in der Schlafwissenschaft ist noch unklar, wie z.B. warum wir überhaupt Schlaf benötigen. Das ausreichend Schlaf jedoch essentiell notwendig ist, ist quasi unangefochten. Man sollte also auf keinen Fall einfach die Nächte durchpowern oder exzessiv zur Kaffeetasse greifen. Dies gilt vorallem, wenn man mehrere Tage oder gar Wochen nicht mehr erholsam geschlafen hat. Zu gutem Schlaf gehört natürlich auch die richtige Matratze.

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