Die 6 Besten Tipps zum Einschlafen

So klappt es mit der Nachtruhe

Wer gut schläft, tut auch seinem Körper etwas Gutes und erholt sich von den Strapazen des Alltags. Das wichtige Kräftesammeln während der Nacht klappt aber nur, wenn wir auch wirklich tief und fest schlafen. Wenn Du zu den zahlreichen Menschen gehörst, die sich nachts von einer Seite auf die andere drehen und erst nach einer gefühlten Ewigkeit überhaupt einschlafen, fühlst Du Dich am nächsten Morgen sicherlich oftmals wie gerädert. Das muss aber nicht sein:

Mit diesen einfachen Tipps kannst Du das Einschlafen verbessern und zu einem erholsamen Nachtschlaf beitragen!

Gut schlafen im richtigen Kinderbett

Unsere 6 Tipps zum Einschlafen auf einen Blick:

  1. Smartphone und Laptop eine Stunde vor dem Schlafengehen ausschalten.

  2. Auch der Fernseher sollte vor dem Einschlafen ausgeschaltet bleiben.

  3. Sport macht müde – aber nicht direkt vor dem Einschlafen.

  4. Monotone Tätigkeiten und Gedanken machen müde („Schäfchen zählen“ oder ein Buch lesen).

  5. Kräutertees und heiße Milch mit Honig können auf psychologischer Ebene helfen.

  6. Entspannungsübungen und Meditationen sind sinnvolle Hilfen.

Welche Hausmittel helfen beim Einschlafen?

Nicht einschlafen zu können, ist ein Problem, das die Menschen bereits seit langer Zeit beschäftigt. Kein Wunder also, dass es zahlreiche Hausmittel gibt, die bereits seit Jahrhunderten als Einschlafhilfe gelten. Sicher hast Du schon als Kind von Deinen Eltern gehört, dass Schäfchenzählen helfen soll. Was zunächst vielleicht eher ironisch klingt, kann tatsächlich sinnvoll sein: Eine monotone und reizarme Tätigkeit des Gehirns kann zu einer tiefen Entspannung führen, die das Einschlafen begünstigt. Das gilt aber nur dann, wenn Du Dich wirklich entspannst – ob Du dabei Schäfchen zählst oder Dir die Wellen des Ozeans vorstellst, spielt keine Rolle. Die Lektüre eines seichten und unterhaltsamen Buches kann hilfreich sein, solange es nicht zu aufregend ist.

Die heiße Milch mit Honig ist ein nahezu schon legendäres Hausmittel gegen Schlafprobleme. Aus wissenschaftlicher Sicht hat dieses Getränk, das viele aus Kindertagen kennen, allerdings keine erwiesene Wirkung. Experten gehen davon aus, dass der psychologische Effekt dazu beitragen kann, dass Du Dich tatsächlich entspannter fühlst und besser einschläfst. Ähnlich verhält es sich mit Kräutertees: Die enthaltenen Wirkstoffe sind meist so gering dosiert, dass sie eher auf psychologischer Ebene wirken – diese ist aber nicht zu unterschätzen.

Vielleicht kennst Du auch den Tipp, dass eine warme Dusche vor dem Einschlafen hilfreich sein soll. Das stimmt sogar – aber nur, wenn Du wirklich warmes Wasser verwendest. Eine kalte Dusche hat dagegen eher den gegenteiligen Effekt und weckt Dich schlimmstenfalls wieder auf. Wärme ist grundsätzlich eine gute Idee, wenn Du möglichst bald einschlafen möchtest. Du kannst auch auf warme Socken oder einen kuscheligen Schlafanzug zurückgreifen – schwitzen solltest Du wiederum nicht, sondern Dich einfach nur angenehm warm wohlfühlen.

Auch CBD soll bei Schlafstörungen helfen. Wir haben bereits einen Artikel zu dem Thema veröffentlicht:

Worauf solltest Du vorm Einschlafen verzichten?

Fernseher und Handy vermindern Melatonin-Bildung

Genauso wie Einschlafhilfen gibt es auch eine ganze Menge No-Gos im Schlafzimmer, die Dich daran hindern, den wohlverdienten Schlaf zu finden. Besonders im digitalen Zeitalter neigen wir dazu, vor dem Schlafengehen noch aufs Smartphone zu blicken und vielleicht sogar während der Nacht beim Aufwachen auf die jüngste Whatsapp-Nachricht zu antworten. Eine wichtige Regel für gutes Einschlafen lautet in jedem Fall, Laptop, Smartphone und Tablet einige Stunden oder zumindest eine Stunde vor dem Schlafengehen auszuschalten und nicht mehr erreichbar zu sein. Chatten, Liken und Posten machen nicht nur Spaß, sondern setzen uns auch unter Stress. Dieser hindert uns dann wiederum am Einschlafen. 

Was für Smartphone und Co. gilt, trifft ebenso für den Fernseher zu. Vielleicht findest Du es entspannend, vor dem Einschlafen noch Filme und Serien zu schauen, aber vom wissenschaftlichen Standpunkt aus ist das Fernsehen im Bett eine Sünde. Verantwortlich dafür ist nicht nur die Tatsache, dass Deine Lieblings-Krimiserie Dich vielleicht zu sehr aufregt. Ebenso ist das blaue Licht, das von elektronischen Unterhaltungsgeräten dieser Art abgesondert wird, ein Problem. Es vermindert die Melatonin-Bildung und hindert Dich somit daran, schnell und friedlich einzuschlafen. 

Wenn Du gerne abends Sport treibst, solltest Du darauf achten, dass zwischen dem Training und dem Schlafengehen mindestens zwei bis drei Stunden vergehen. Die gängige Annahme, dass Sport müde mache und beim Schlafen helfe, stimmt nur bedingt: Zwar fühlst Du Dich nach dem Training vielleicht erschöpft und bereit fürs Bett; Dein Körper braucht aber eine gewisse Zeit, um vom Sport- in den Ruhemodus zu kommen. Experten raten daher dazu, anstatt am Abend lieber am späten Nachmittag zu trainieren.

Gibt es ein Patentrezept zum schnellen Einschlafen?

Finde Deine persönliche Routine vor dem Einschlafen

So schön es auch wäre: Ein allgemein gültiges Patentrezept, nach dessen Befolgen ein schnelles Einschlafen garantiert ist, gibt es nicht. Jeder Mensch spricht ganz unterschiedlich auf Hausmittel und Entspannungsmethoden an. Deshalb solltest Du im Selbsttest herausfinden, welche Methode für Dich die richtige ist. Grundsätzlich lässt sich aber sagen: Je entspannter Du bist, umso leichter gelingt Dir das Einschlafen. Vielen Menschen helfen bestimmte kleine Rituale wie zum Beispiel das Zubettgehen zu einer festen Zeit, das Trinken einer Tasse Kräutertee oder eine Meditation. Mit der Zeit gewöhnt sich der Körper an diese Abläufe und „weiß“, dass es an der Zeit ist, schlafen zu gehen.

Nicht selten machen wir den Fehler, uns zum Einschlafen zwingen zu wollen. Dies hat aber genau den gegenteiligen Effekt: Wenn Du krampfhaft versuchst, zu schlafen, setzt Du Dich so sehr unter Druck, dass Du wahrscheinlich noch länger wachliegen wirst. In diesem Fall bringt es wenig, einfach im Bett zu bleiben. Es ist sinnvoller, noch einmal kurz aufzustehen und sich mit einer monotonen Tätigkeit abzulenken. Zehn Minuten Bügeln oder Geschirrspülen können schon dabei helfen, den Druck zu verringern und die gewünschte Müdigkeit hervorzurufen.

In machen Fällen haben Einschlafstörungen aber auch mit der falschen Matratze zu tun. Liegst Du zu hart oder zu weich, kann dies Deinen Rücken und Nacken belasten und unter Umständen dazu führen, dass Du nicht so komfortabel liegst, wie Du es solltest. Dann fällt auch das Einschlafen schwer. Die passende Matratze sowie das entsprechende Zubehör findest Du bei uns – sieh Dich um und entdecke die vielseitigen Produkte rund um das Schlafen!

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