Schaumstoffmatratze vs. Federkernmatratze

Welches Modell ist besser für Dich geeignet? Ein Vergleich.

Die Matratzenwahl ist nicht gerade sehr leicht. Das liegt auch am unglaublich großem Angebot. Es werden viele verschiedene Matratzen angeboten, die alle über spezifische Vor- und Nachteile verfügen.

Mittlerweile konnten wir schon auf dutzenden Matratzen schlafen und unsere Erfahrungen mit allen Matratzentypen machen. Häufig erreichen uns Anfragen, ob eine Schaumstoffmatratze oder eine Federkernmatratze besser geeignet wäre. Und bei genau dieser Frage wollen wir Dir in diesem Artikel helfen. Welche Matratze passt besser zu Dir?

Unsere Top-Empfehlungen

Der Matratzenkern einer Schaumstoffmatratze besteht aus einem bestimmten Matratzenschaum. Beliebt ist vor allem der Visco-Schaum oder Kaltschaum. Die Matratze kann nur aus einem einzelnen Schaumstoff bestehen, sich aber auch aus zwei oder sogar mehreren Schaumschichten zusammensetzen. Unser aktueller Favorit, die Leesa, hat drei Schaumlagen.

Unser Favorit

Leesa Matratze in der oberen Seitenansicht

Leesa Matratze

Für die meisten Schlaftypen

Beste Anpassungsfähigkeit, universelle Nutzbarkeit, druckentlastendes Material, mittleres bis wärmeres Schlafklima, mit unserem Gutschein-Code beim Kauf sparen.

Kaufoptionen

Mit "Matratzencheck24" 130 € sparen*

Unser Premium-Tipp

Die Otty Matratze auf unserem Bett mit zwei Otty Kissen

ERGOspring® TFK

Für Leicht- und Mittelgewichte

In mehreren Härtegrad erhältlich, auch für schwere Personen gut geeignet, sehr hohes Raumgewicht (72kg/m³), 20% hochwertiger Naturlatex, 30 Tage lang testen.

Kaufoptionen

ERGOspring® Matratze bei Ravensberger kaufen*

Unser Preistipp

Aldi Ribeco Taschenfederkernmatratze auf dem Bett

Aldi Ribeco TFK Matratze

Aldi Matratze online kaufen

Federkernmatratze, hohe Punktelastizität, kostenlose Lieferung, risikofreie Testphase inkl. kostenlose Abholung bei Nichtgefallen, top Preis-/Leistungsverhältnis

Kaufoptionen

Aldi Ribeco beim Hersteller kaufen*

Wenn Du über Links, die mit „*” gekennzeichnet sind, kaufst, erhalten wir eine kleine Provision, die den Kaufpreis aber nicht erhöht. Im Gegenteil: Mit unserem Rabattcode sparst Du beim Kauf maximal.

Alle wichtigen Punkte auf einen Blick

  • Schaumstoffmatratzen sind meist eher für leichte bis mittelschwere Personen geeignet. 
  • Federkernmatratzen bieten zusätzliche Stabilität und eigenen sich deshalb auch für schwere Schläfer.
  • Bei beiden Matratzenarten gibt es sehr viele verschiedenen Modelle in unterschiedlichen Härtegraden.
  • Sowohl Federkern- als auch Schaumstoffmatratzen sind - je nach Hersteller - in nahezu allen Matratzengrößen erhältlich.

Was ist eine Schaumstoffmatratze?

Der Matratzenkern einer Schaumstoffmatratze besteht aus einem bestimmten Matratzenschaum. Beliebt ist vor allem der Visco-Schaum oder Kaltschaum. Die Matratze kann nur aus einem einzelnen Schaumstoff bestehen, sich aber auch aus zwei oder sogar mehreren Schaumschichten zusammensetzen. Unser aktueller Favorit, die Leesa, hat drei Schaumlagen.

Die Schaumstoffmatratze Emma Original auf unserem Bett.

Das ist etwa bei andere hochwertigen Modellen wie der Casper oder der Emma Matratze der Fall. Schaumstoffmatratzen sind oftmals offenzellig und verfügen oft gerade in der oberen Schicht über luftdurchlässige Poren, welche die Matratze atmungsaktiver machen.

Insgesamt gibt es sehr viele verschiedene Stoffe, die in den Matratze verwendet werden können. Und nicht alle Matratzentypen passen zu jedem Schläfer. Aber das schauen wir uns im Detail noch später an.

Was ist eine Federkernmatratze?

Die Federkernmatratzen zählen zu den Klassikern in der Matratzenwelt. Du solltest aber wissen, dass es bei diesem Matratzentyp enorme Qualitätsunterschiede gibt. Deswegen ist es wichtig, beim Kauf besonders wachsam zu sein.

Die Taschenfederkernmatratze Ribeco 1.000 auf unserem Bett.

Insgesamt kann man das Schlafgefühl auf Federkernmatratzen als etwas fester beschreiben. Zumindest fester als auf den meisten Schaumstoffmatratzen und auch deutlich federnder. Im Gegensatz zu den Schaumstoffmatratzen verfügen Matratzen mit Federkern über eine bessere Klimaregulierung und sind wegen der Abstände zwischen den Federn auch besser für stark schwitzende Personen geeignet. So kann die Feuchtigkeit sehr gut abgeleitet werden.

Das Schlafklima bleibt also angenehm kühl. Trotzdem gibt es mehrere Varianten der Federkernmatratze. Dazu kommen wir aber noch.

Details im Vergleich

Unterschiede im Aufbau

Der größte Unterschied zwischen den beiden Matratzenarten ist natürlich der Aufbau.

Schaumstoffmatratzen bestehen ausschließlich aus Schaumschichten. Entweder nur aus einer oder auch aus mehreren. Beliebte Kombinationen sind Kaltschaum, Visco-Schaum und Latexschaum. Ein solches Kombinationsmodell ist beispielsweise die Leesa Matratze.

Um das Schlafgefühl einer Kaltschaummatratze zu verfeinern bauen Hersteller aber auch gerne noch eine dünne Auflage aus Latex, Visco-Schaum oder Gelschaum ein. Das ist zum Beispiel bei der Ribeco Viscolux und Emma Air der Fall.

Im Gegensatz dazu basieren Federkernmatratze lediglich auf einen Kern mit Federn, wobei es auch hier verschiedene Arten gibt. Kombiniert werden diese Matratzen aber noch mit einem Schaumelement auf der Ober- und Unterfläche und natürlich auch noch an den Seiten.

Dadurch wird für einen hohen Schlafkomfort gesorgt. Das Komfortmaterial besteht häufig aus Komfortschaum, Polyurethan, Kaltschaum (was alles ziemlich ähnlich ist). Teilweise wird auch Latexschaum verwendet. Bei qualitativ hochwertigen Federkernmatratzen kann man auch umweltfreundlichen Naturlatex vorfinden. Etwa bei der Ravensberger ERGOspring® Matratze.

Unterschiede beim Schlafgefühl und den Liegeeigenschaften

Eine grobe Faustregel besagt: Schaumstoffmatratzen fühlen sich oft etwas weicher und Federkernmatratzen etwas fester an.

Schaummatratzen können sich gut an die Körperkonturen anpassen und sorgen so für ein angenehmes Schlafgefühl. Besonders Visco-Schaum, Kaltschaum und Latexschaum sind hier beliebt. Sie entlasten den Druck und haben ein geringes Nachschwingverhalten, sodass man nächtliche Bewegungen einer anderen Person weniger spürt.

Es kann aber passieren, dass schwere Personen auf weicheren Schaumstoffmatratzen schnell zu tief einsinken. Vor allem als Rückenschläfer sollte man sich vor dem Hängematten-Effekt in Acht nehmen, der die Wirbelsäule stark beansprucht. Harte Schaummatratzen gibt es dabei aber auch, wie etwa die Casper Essential.

In jedem unserer Erfahrungsberichte schätzen wir auf unserer 24-Härtegradskala von 1- 10 ein, wie fest wir eine Matratze einschätzen.

Unser schwerer Probeschläfer (90 kg) sinkt hier sehr gut in die Schaumstoffmatratze Casper ein.

Für solchen Schlaftypen könnten dann eine Federkernmatratze, die für mehr Stabilität sorgt besser geeignet sein. Diese Matratzen stützen den Schläfer gut ab. Die Federn werden meist individuell belastet und geben nur dort noch, wo sie auch wirklich in Anspruch genommen werden. Es entstehen dann keine unnötigen Druckpunkte und die Muskulatur kann an der Oberfläche entlastet werden.

Wegen der Elastizität verfügen Federkernmatratzen über eine sehr hohe Punktelastizität. Sie geben also Rücken- und Bauchschläfern die nötige Stabilität, sind aber gleichzeitig auch sehr komfortabel.

Hochwertige Modelle halten sehr lange. Hier solltest Du aber unbedingt auf hohe Qualität und das Raumgewicht achten. Billige Federkernmatratzen sind sehr schnell durchgelegen und bilden dann auch Liegekühlen. Wenn dies einmal geschehen ist, musst Du die Matratze austauschen oder Du riskierst Rückenschmerzen und mehr.

Leichte Personen können in manchen Federkernmatratzen in der Seitenlage zu wenig einsinken, was zu Nacken- sowie Schulterschmerzen führe kann. Dann sollte lieber eine etwas weichere Matratze gewählt werden.

Unsere leichtere Probeschläferin sinkt auf dieser Federkernmatratze im Schulterbereich etwas zu wenig ein.

Der Matratzen Härtegrad

 Es gibt beide Matratzenarten in so gut wie jedem erhältlichen Härtegrad.

Diese Härtegrade gibt es:

  • Härtegrad H1 (ultra soft, sehr selten)
  • Härtegrad H2 (soft)
  • Härtegrad H3 (mittel)
  • Härtegrad H4 (fest)
  • Härtegrad H5 (ultra fest, sehr selten)

Manche dieser Härten gibt es häufiger, manche seltener. Am gängigsten sind H2 und H3 und mittlerweile auch noch H4. Die allermeisten Federkernmatratzen gibt es in mehreren Härtegraden, sodass auch leichte Personen eine Wahl haben. H1 und H5 Matratzen sieht man nur selten.

Einige der Schaumstoffmatratzen sind sog. One-fits-all-Matratzen. Auf ihnen soll nach der Idee des Herstellers jeder gut schlafen können. Ganz so leicht geht das natürlich nicht, denn keine Matratze passt zu jedem. Aber jedenfalls gibt der Hersteller dann meistens keinen Härtegrad mehr an.

In der Regel verfügen solche Matratzen aber über eine mittelfeste Härte, werden oftmals aber auch etwas weicher wahrgenommen (so zum Beispiel die Emma Matratze). Unserer Erfahrung nach gibt es nur wenige Matratzen, die wirklich weitestgehend universell eingesetzt werden können. Darunter: Leesa und Casper.

Beim Thema Härtegrad ist es sehr wichtig, sich genau zu der Matratze zu belesen. Sonst drohen Rückenschmerzen. Hier kann man von Erfahrungsberichte, Kundenrezensionen oder auch von Tests der Stiftung Warentest zu profitieren.

Das Schlafklima

Auch beim Schlafklima gibt es gravierende Unterschiede. Auf Federkernmatratzen schläft man tendenziell kühler, wohingegen es sich auf Schaumstoffmatratzen im Vergleich etwas wärmer schlafen lässt.

Das liegt daran, dass einige Schäume die Körperwärme stärker aufnehmen und abspeichern. Federkernmatratzen verfügen im Innenleben über Belüftungskanäle zwischen den integrierten Federn.

So kann die Wärme gut abgeleitet werden und die Matratze gut auslüften. Federkernmatratzen sind aus diesem Grund sehr gut für stark bzw. schnell schwitzende Menschen geeignet. Dort kann die Feuchtigkeitsabgabe leichter erfolgen.

Aldi Ribeco Matratze Klimabild
Ein Klimabild auf der Ribeco TFK Matratze.

Zusammengefasst: Alle Vor- und Nachteile im Überblick

 

Bearbeiten
  Schaumstoffmatratze Federkernmatratze
Vorteile ✓ Hohe Druckentlastung 
✓ Gute Körperanpassung
✓ Gut für Fröstler geeignet
✓ Grds. für alle Schlafpositionen geeignet
✓ Auch für Personen mit Rückenschmerzen geeignet 
✓ Verstellbare Lattenroste können genutzt werden
✓ Kaum Nachschwingen
✓ Festeres Liegegefühl
✓ Hohe Stabilität
✓ Punktelastizität höher bei Taschenfederkern-Matratzen
✓ Auch für schwere Personen geeignet
✓ Besonders für Bauch- und Rückenschläfer geeignet)
✓ Sehr gute Klimaregulierung
 
Nachteile ✗ Nicht für Menschen geeignet, die sehr viel schwitzen
✗ Nicht immer für unruhiger Schläfer geeignet (Visco-Schaum)
✗ Manche Matratzen haben anfangs Gummigeruch
✗ Matratzen fallen zum Teil weicher aus

✗ Nicht für Fröstler geeignet
✗ Stärkeres Nachschwingen bei Bewegungen
✗ Nicht alle Modelle für leichte Seitenschläfer geeignet
✗ Es gibt minderwertige Modelle, die schnell durchgelegen sind
✗ Nicht gut mit einem verstellbaren Lattenrost kombinierbar
✗ Handhabung aufgrund hohem Eigengewicht

 

Was für Schaumstoffmatratzen gibt es?

Wie schon angesprochen, gibt es Schaumstoffmatratzen in verschiedenen Varianten. Wir geben Dir einen Überblick über die gängigsten Schaumstoffe, die in Matratzen verwendet werden.

Latexmatratzen

Eine Latexmatratze ist für jemanden geeignet, der gerne etwas weicher liegt. Latexschaum bietet eine wohlig weiche Liegefläche und ist besonders für Seitenschläfer, aber auch für leichte Bauch- und Rückenschläfer geeignet. Wegen der hohen Rückstellkraft können auch unruhige Schläfer auf Latexmatratzen gut schlafen. Das bedeutet, der Lageänderungswiderstand ist erheblich kleiner als bei etwa Viscomatratzen.

Die Kipli Matratze ist eine sehr hochwertige Matratze, die aus Naturlatex besteht. Du kannst sie 100 Tage lang ohne Risiko testen.

Grundlegend ist die Latexmatratze auch für Allergiker gut geeignet. Aufgepasst werden muss aber auf eine allergische Reaktion gegen Latex. Interessant könnten solche Matratzen auch für ökologisch bewusste Personen sein.

Einige Hersteller verwenden bei der Produktion ausschließlich hochwertige Naturmaterialien, wie zum Beispiel Naturlatex. Eine empfehlenswerte Naturmatratze wäre die französische Kipli. Synthetischer Latex, wie bei der IKEA Morgedal, ist um einiges günstiger.

Kaltschaummatratzen

Bei Kaltschaum handelt es sich um eine der beliebtesten Matratzenschäume. Sie zeichnet sich durch ihre Langlebigkeit, Wärmeisolation und Anpassungsfähigkeit aus. Kaltschaummatratzen verfügen über eine sehr hohe Punktelastizität und ein mittleres Schlafklima.

Die Ravensberger Orthopädische Matratze besteht nur aus Kaltschaum und ist zudem in 7 Liegezonen eingeteilt.

Häufig gibt es Kaltschaummatratzen als 7-Zonen Matratze. Die eingebauten Liegezonen sind Einschnitte und sollen bei einem gesunden Einsinken in die Matratze unterstützen. Sie sollen so für eine ergonomisch sinnvolle Liegeposition sorgen. Man kann sich die Liegezonen vorstellen wie unterschiedliche Härtegrade im Kern. Liegezonen können funktionieren, müssen aber nicht. Es gibt hervorragende Matratzen ohne Liegezonen.

Um eine gute 7-Zonen-Kaltschaummatratze handelt es sich bei der Ravensberger Orthopädischen Matratze. Sie ist mit einem Preis ab 138,90 € auch sehr preiswert. Du kannst sie 30 Tage lang ohne jegliches Risiko zuhause testen. Die Lieferung ist kostenlos.

Visco-Matratzen

Visco-Matratzen bestehen aus thermoelastischen Schaum, der ursprünglich von der NASA für Raumfahren konzipiert wurde. Visco-Schäume (auch bekannt als Memoryschaum) kann sich dem Körper optimal anpassen und sorgt für eine sehr hohe Druckentlastung.

Qualitativ ist es einer der hochwertigsten Matratzenschäume, die man bekommen kann. Bekannt für diesen Schaum sind auch die Tempur Matratzen.

Tendenziell werden Matratzen, die hauptsächlich aus Memoryschaum bestehen, eher etwas weicher wahrgenommen. Diese Schaumart wird zum Teil bei Gelenk- und Rückenschmerzen empfohlen. Soll aber auch Durchblutungsstörungen helfen.

Die Viscomatratzen haben einen hohen Lageänderungswiderstand. Bewegungen können auf ihre etwas schwerer fallen. Daher empfehlen wir diese Matratzenart, insofern nicht mit anderen Schäumen kombiniert, vor allem für ruhige Schläfer. Menschen, die sich oft drehen und wenden, sind mit einer anderen Matratzenart besser bedient. Latex und Federkern sind hier zu nennen.

Gelmatratzen

Besonders innovativ sind Gelmatratzen, die mit zähflüssigem und schweren Gel gefüllt sind. Auch solche Matratzen haben eine hohen Druckentlastung und können sich gut an die Wirbelsäule anpassen. Das gleichzeitige Abstützen der Wirbelsäule kann zu einer ergonomisch guten Liegeposition führen. Gelmatratzen werden regelmäßig mit anderen Schäumen kombiniert, so dass sich die Gellage in der oberen Auflage befindet.

Gelmatratzen sind in der Regel aber auch ziemlich teuer. Die Schlaraffia GELTEX Matratzen sind beispielsweise erst ab 799,00 € erhältlich (verfügen zusätzlich noch über einen Federkern) Sie gehören nämlich zu den modernsten Matratzenarten.

Für eine Schaumstoffmatratze schläft es sich auf Gelmatratzen eher kühler. Sie sind temperaturneutral. Meistens ist das Liegegefühl aber etwas weicher. Vorsicht ist beim Transportieren oder Auspacken der Matratzen geboten. Gelmatratzen können nämlich ganz schön schwer werden.

Was für Federkernmatratzen gibt es?

Auch bei den Federkernmatratzen gibt es ein paar Unterschiede, bei denen man genau differenzieren muss. Wir stellen Dir die drei Federkernarten vor.

Taschenfederkernmatratzen

Bei Taschenfederkernmatratzen (auch TFK-Matratze genannt) stecken die einzelnen Federn in einer Stofftasche. So werden sie vor Verunreinigung geschützt und es finden mehr Federn im Kern Platz. Unnötige Lärmbelastung (Quietschgeräusche) werden dadurch auch reduziert. Die Taschenfedern sind mit einem Schaumstoff ummantelt. So spürst Du die Federn beim Liegen nicht.

Als Taschenfederkernmatratze ist die Ribeco auch für schwerere Personen sehr gut geeignet. Sie ist schon zu einem Preis ab 179,00 € erhältlich.

TFK-Matratzen sind sehr punktelastisch und können sich individuell an den Körper anpassen. Jede Feder ist voneinander separiert und wirkt für sich selbst. Das heißt, sie gibt nur dort nach, wo sie auch belastet wird. Somit unterscheidet sich eine Taschenfederkernmatratze von einer Bonellfederkern-Modell.

Durch die Ummantelung mit Schaumstoff sind einige Modelle mit Liegezonen versehen, wodurch man an bestimmten Stellen (zum Beispiel in der Schulterregion) etwas tiefer in die Matratze einsinkt. In diesen Bereichen geben die Federn dann mehr oder weniger nach. Das ist vor allem für Seitenschläfer von Vorteil, sodass der Rücken in einer ergonomisch geraden Lage verbleiben kann.

Die Federn einer TFK Matratze ist spiralförmig und bietet somit zwar schon eine gute Punktelastizität und Klimaregulierung, die beide aber nicht so gut sind wie bei den Tonnentaschenfederkern Matratzen.

Tonnentaschenfederkern Matratze

Die Tonnentaschenfederkern Matratze ist die hochwertigste Version einer Federkernmatratze. In hochwertigen Modellen werden über 1.000 Federn in kleine Stoffsäckchen eingenäht. Insoweit ist mit der Taschenfederkernmatratze alles gleich.

Der Aufbau der Tonnen-Taschenfederkern Matratze ERGOspring® von Ravensberger. Hier sieht man gut die tonnenförmigen Federn.

Der Unterschied zur TFK Matratze ist jedoch, dass die Feder nicht spiralförmig ist, sondern in bauchiger Form auftritt. So wird eine höhere Schlafqualität erreicht. Denn das Gewicht kann sich auf solchen Federn besser verteilen. Der Körper kann gut abgestützt werden auf der breiteren Feder.

Die Punktelastizität ist höher und wegen größerer Zwischenräume ist die Luftzirkulation noch ein wenig besser.

Bonell-Federkern Matratzen

Bonell-Federn sind wiederum in taillierter Form etwas gebogen. Solche Federkernmatratzen verfügen meist nur über ein recht überschaubare Anzahl an Federn. Deswegen sind sie auch nicht so druckentlastend wie Taschenfederkern- oder Tonnentaschenfederkern Matratzen.

Sie sind insbesondere für Menschen mit niedrigerem Gewicht oder für Kinder geeignet. Bonellfedern sind zusätzlich durch Drähte miteinander verbunden und wirken somit flächenelastisch und gerade nicht punktelastisch. Sie entlasten also den Druck eines ganzen Bereichs und nicht nur bestimmte Punkte.

Das führt regelmäßig aber zu einer schlechteren Anpassung als bei den anderen Modellen. Bonell-Federkernmatratzen gehören auch zu den günstigsten Federkernmatratzen.

Welche Matratze passt zu mir?

Aber welche Matratzen passt jetzt zu wem? Wegen der unterschiedlichen Eigenschaften sind Schaumstoffmatratzen bzw. Federkernmatratzen für bestimmte Personengruppen logischerweise besser oder schlechter geeignet.

Schaummatratzen sind geeignet für…

  • Personen, die beim Schlafen weniger schwitzen oder schneller frieren
  • Allergiker (Achtung: Latexallergie)
  • Personen mit leichten bis mittelschwerem Gewicht
  • Kinder, wobei darauf geachtet werden muss, dass die Kindermatratze weder zu hart noch zu weich ist
  • Seitenschläfer (aber auch für andere Schlafpositionen)
  • Verstellbare Lattenroste

Federkernmatratzen sind geeignet für…

  • Personen, die schneller schwitzen oder lieber kühler schlafen
  • Schwere Personen, die etwas mehr Stabilität benötigen
  • Schläfer, die lieber etwas härter liegen wollen
  • Rücken- und Bauchschläfer (für Seitenschläfer gibt es weichere Zonenmatratzen)
  • Unruhige Schläfer

Welche Größen gibt es?

Matratzengrößen

Hier musst Du Dir wenig Gedanken um irgendwelche Einschränkungen machen. Schaumstoffmatratzen und Federkernmatratzen wird man regelmäßig in den gängigsten Größen vorfinden.

Dazu gehören:

Schwieriger wird es erst bei den Sondergrößen und Überlängen wie 90x210 cm oder 140x220 cm. Sie werden nicht von allen Herstellern angeboten. Eine gute Wahl bei Überlängen ist der Hersteller Ravensberger. Bei denen gibt es die meisten Matratzen auch in diversen Sondergrößen, beispielsweise die Ravensberger Orthopädische Matratze.

Aber auch andere Hersteller wie Emma oder Kipli bieten ihre Matratzen in solchen Größen an. Etwas komplizierter ist es bei Federkernmatratzen. Hier findet man nicht ganz so leicht das passende Modell in Sondergröße. In Betracht kämen hier Malie, irisette von Badenia oder aber eine Suche bei Amazon*.

Worauf sollte ich beim Kauf achten?

  • Härtegrad
    Die Wahl des richtigen Härtegrads ist sehr wichtig, aber auch nicht gerade einfach. Entscheidende Faktoren sind Körpergewicht, Körpergröße, aber auch persönlichen Präferenzen. Der Härtegrad spielt auch eine entscheidende Rolle, um Rückenschmerzen oder Nackenschmerzen vorzubeugen. Tendenziell sollten leichte Personen lieber eine weichere Matratze und schwerere Personen lieber eine festere Matratze kaufen.
  • Raumgewicht
    Ein hohes Raumgewicht steht für sehr hohe Qualität. Die Zahl gibt an, wie viel Kilogramm Schaum in einem Quadratmeter aufgeschäumt wurde. Je mehr, desto besser. Matratzen mit einem hohem Raumgewicht sind auch weniger schnell durchgelegen und halten länger. Die Matratze sollte mindestens ein RG von 40 kg/m³ vorweisen. Empfehlenswert ist die Kipli, allnatura Supra-Comfort oder ERGOspring® Matratze, die alle über ein sehr hohes Raumgewicht verfügen.
  • Zertifizierungen
    Damit Deine Matratze auch wirklich frei von Schadstoffen ist, solltest Du auf Zertifikate von LGA oder OEKO-TEX achten. Sinnvoll wären natürlich auch Matratzen Tests von Stiftung Warentest oder Öko-Test.
  • Lieferbedingungen und Probephase
    Wir empfehlen den Onlinekauf. Dieser ist einfach bequemer und geht schneller. Ein nerviges Transportieren der Matratzen wird somit vermieden. Sie wird dir in den meisten Fällen nämlich kostenfrei bis nach Hause geliefert. Sehr interessant ist eine Probeschlafphase, in der Du zuhause unter realen Bedingungen die Matratze selbst testen kannst. Gefällt Dir die Matratze nicht, kannst Du sie kostenlos vom Hersteller abholen lassen. Das Geld gibt es auch wieder. Solche Testphasen betragen – je nach Hersteller – meistens entweder 100 oder 30 Tage.
  • Preis-Leistung
    Damit man auch wirklich einen guten Nutzen erhält, sollte man auf das Preis-Leistungsverhältnis achten. Dabei kannst Du Dich am besten an unseren Erfahrungsberichten orientieren. Wir konnten nämlich schon auf sehr vielen Matratzen aus den unterschiedlichsten Preisklassen schlafen. Hier geht´s zu den besten Matratzen.

Fazit

Letztendlich ist es natürlich auch ein bisschen Empfindungssache und persönliche Vorliebe. Nichtsdestotrotz kann man schon in etwa ablesen, für wen eine Federkernmatratze und für wen eine Schaumstoffmatratze gut geeignet wäre.

Schwere Schläfer, die gerne auf dem Bauch oder Rücken schlafen, sollten in der Regel lieber zu einem guten Federkernmodell greifen, wohingegen es für leichtere und mittelschwere Seitenschläfer besser wäre, eine Schaumstoffmatratze zu wählen.

Für Paare gibt es bei beiden Matratzenarten sehr gute Modelle, die über ein geringes Nachschwingverhalten verfügen und so die Bewegungen des Partners oder Partnerin quasi verschlucken.

Wichtig ist jedenfalls, dass Du immer auf hohe Qualität und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis achtest. Ratsam ist es deshalb, eine Matratze mit einer Probephase zu kaufen. So kann man selbst testen, ob die Matratze geeignet ist oder nicht. Der Kauf ist dadurch auch völlig risikofrei.

Wenn Du über Links, die mit „*” gekennzeichnet sind, kaufst, erhalten wir eine kleine Provision, die den Kaufpreis aber nicht erhöht. Im Gegenteil: Mit unserem Rabattcode sparst Du beim Kauf maximal.

OBEN