Dein Schlaf ist uns wichtig.

Schlafrhythmus kaputt, was kann ich tun?

Schlafrhythmus ändern: 9 Wege für einen gesunden Schlaf (2021)

Maren

Letztes Update am: 06.07.2021

Lärm, Schichtarbeit oder schlechte Gewohnheiten vor dem Schlaf: All das kann dazu führen, dass Dein Schlafrhythmus durcheinander kommt.

...ein gesunder Schlafrhythmus ist aber wichtig, damit Du am nächsten Tag erholt in den Alltag starten kannst. 🌞

Die gute Nachricht: Du kannst auf Deinen Schlafrhythmus Einfluss nehmen.

Wie Du das machst, zeigen wir Dir in unserem Artikel. 🙌 Und wenn Du nur wenig Zeit hast, schau Dir gerne unser Video an. Wir haben die wesentlichen Inhalte für Dich zusammengefasst:

Den Schlafrhythmus wiederherstellen: Ein Ratgeberbericht
  • Überblick
  • Phasen
  • Ändern
  • Hilfsmittel
  • Baby
  • Gleichmäßigkeit
  • Fazit

Was ist der Schlafrhythmus?

Zunächst einmal: Dein Schlaf ist nie konstant gleich.

Es gibt nicht nur die zwei Zustände Wach-Sein und Schlaf, sondern mehrere Schlafrhythmus-Phasen.

Der Schlafzyklus ist ganz allgemein nach der Non-REM-Phase und der REM-Phase aufgeteilt...

...in der REM-Phase träumst Du und verarbeitest somit Deine Erlebnisse des Tages.

Die Folge: Dein Gehirn macht quasi einen Reset.

Und das ist auch gut so, andernfalls staut sich jede neue Info immer weiter an.

Zu den Schlafphasen kommen kurze Wachphasen.

Die bemerkst Du meistens nicht einmal, weil sie nicht länger als eine Minute andauern. Und nebenbei gesagt ist das auch noch völlig normal.🤓

Meistens wachen wir kurz auf, wenn wir uns umdrehen oder etwas hören.

Eine Person träumt vom Urlaub
Insgesamt benötigen wir laut einer Schlafstudie übrigens zwischen 7 und 8 Stunden Schlaf in der Nacht. / Foto: © Matratzencheck24

Die einzelnen Stadien im Überblick

Näher betrachtet gibt es während dieser Zeit einzelne Stadien.

Phase 1: Die Einschlafphase

Am Anfang kommt es natürlich zur Einschlafphase, die bei den meisten Menschen etwas länger dauern kann.😴

Diese Phase bezeichnet die Zeit, in der Du einschläfst und die wenigen Minuten danach. Dabei entspannt der Körper und das Gehirn wandert in den Ruhemodus.

Vielleicht hattest Du auch schon einmal ein Gefühl, als ob Du fallen würdest. Daran erkennst Du die Einschlafphase.

Danach gehst Du in den leichten Schlaf über, wobei sich Deine Muskeln entspannen und Dein Puls gleichmäßiger wird.

Die Herzfrequenz sowie die Atmung verlangsamen sich außerdem. In dieser Phase verarbeiten wir Erlebtes. Aber Du wachst - wie in der Einschlafphase - noch sehr leicht auf.😳

Wusstest Du: Deine Körpertemperatur fährt in dieser Zeit etwas herunter.

Deshalb ist es wichtig – besonders für alle Frostbeulen – eine passende Bettdecke parat zu haben.

Die Leichtschlafphase nimmt 30 bis 60 Minuten eines 90-minütigen Schlafzyklus ein. Das bedeutet, Du befindest Dich etwas mehr als die Hälfte Deines Gesamtschlafes in dieser Phase.

Phase 2: Die Tiefschlafphase

Nun kommst Du in die Tiefschlafphase, in der keine Augenbewegung erkennbar ist. Der Blutdruck fällt ab.

In dieser Schlafphase knirschen manche Menschen mit den Zähnen oder schlafwandeln sogar!

Übrigens: Das ist die erholsamste und wichtigste Schlafphase.

Die Atmung ist dabei sehr rhythmisch und die Körperaktivitäten sind alle auf ein Minimum beschränkt.

Sie besteht wiederum aus der Phase des mitteltiefen und sehr tiefen Schlafes. Dabei bist Du auch nur sehr schwer zu wecken.

Eine Person schlafwandelt.
Viele Menschen schlafwandeln - das ist normal. Foto: © Matratzencheck24

Phase 3: Die REM-Phase

Die REM-Phase unterscheidet sich von diesem Stadium dadurch, dass sich die Augen unter den Lidern hektisch hin- und herbewegen.

Daher auch der Name REM: Das steht nämlich für Rapid Eye Movement.

Das heißt übersetzt in etwa schnelle Augenbewegung.

Du fragst Dich, wann die REM-Phase eintritt? Nach einer Tiefschlafphase kommt eine kurze Leichtschlafphase und unmittelbar nach dieser treten wir in die REM-Phase ein.

In dieser träumen wir intensiv und lange.

Und Dein Schlaf ist wieder leichter als im Tiefschlaf, sodass Du in dieser Zeit eher aufwachst.

Interessanter Fakt: Unsere Muskulatur ist während der REM-Phase vollständig regungslos.

Das ist eine Schutzfunktion des Körpers, denn ansonsten könnten wir die Bewegungen des Traumes vielleicht in echt ausführen.

Ein gesunder Schlafrhythmus wechselt sich laut einer Schlafstudie also in diesen Phasen ab. Wer gut schläft, hat auch eine längere Tiefschlaf- und Traumphase.

Das kannst Du Dir wie eine Treppe vorstellen. Dabei wanderst Du von der oberflächlichen zur eher störanfälligen Phase auf und ab.

Meistens hast Du dabei zuerst eine besonders lange Tiefschlafphase sowie eine kurze REM-Phase (10 Minuten).

In der Nacht werden die Tiefschlafphasen kürzer und die REM-Phasen länger. Gegen Morgen befinden wir uns dann immer öfter in REM-Schlafphasen.🌞

Zur Info: Ein vollständiger Zyklus dauert ungefähr anderthalb Stunden.

Bei einem gesunden Schlaf nimmt gemäß einer Studie die Einschlaf- bzw. Leichtschlafphase circa 10 % der Gesamtschlafphase ein.

Der Schlaf besteht aus mehreren Phasen. Foto: © Matratzencheck24

Zu Beginn der Nacht tritt vermehrt die Tiefschlafphase auf, gegen Ende der Schlafenszeit die REM-Phase. Die einzelnen Schlafzyklen wechseln sich dann innerhalb von jeweils 90 Minuten ab. ⏰

Ein gestörter Schlafrhythmus

Bei manchen einem kann dieser Schlafrhythmus aber gestört sein.😔

Wenn Du zum Beispiel immer wieder aufwachst oder erst gar nicht tief einschlafen kannst, stimmt etwas mit dieser Abfolge nicht.

Das betrifft dann oft die erste Schlafphase - die Einschlafphase. Diese dauert in dem Fall dann einfach zu lange an.

Und das kann Folgen haben...

Die gute Nachricht allerdings: Du kannst etwas dagegen tun!

Wie kann ich meinen Schlafrhythmus ändern?

Wie auch mehrere Wege nach Rom führen, gibt es auch unterschiedliche Ansätze, Deinen Schlafrhythmus wieder in Ordnung zu bringen.

Schritt 1: Die Störungsursache herausfinden

Bist Du sehr licht- oder geräuschempfindlich, im Alltag oft gestresst oder eher von Smartphone & Co. überreizt?📱

Je nachdem, welche Ursache einen guten Schlafrhythmus hemmt, kann eine andere Lösung helfen.

Daher solltest Du Dir zuerst Gedanken machen, woran es liegen könnte, dass Du so schlecht schläfst.

Und keine Sorge: Deine innere Uhr stellt sich mit der Zeit und den passenden Lösungen wie von selbst um.⏰

Der beste Zeitpunkt zum Einschlafen und Aufwachen kann zunächst einmal schwer sein zu erkennen. Das ist immer individuell. Foto: © Matratzencheck24
Der beste Zeitpunkt zum Einschlafen und Aufwachen kann zunächst einmal schwer sein zu erkennen. Das ist immer individuell. Foto: © Matratzencheck24

Natürlich gibt es nicht nur äußerliche Faktoren, sondern auch Krankheiten, die einen guten Schlaf schier unmöglich machen.

Schritt 2: Müde ins Bett gehen

Du bist noch voller Energie und total hibbelig?

Keine gute Idee, sich jetzt ins Bett zu legen, denn Du wirst Dich nur hin und her wälzen.

Dein Körper läuft noch auf Hochtouren - also solltest Du erst noch ein wenig wach bleiben und die übermäßige Energie loswerden. 🏃

Du kannst zum Beispiel noch eine Runde an die frische Luft gehen.

Die Hauptsache ist: Du bist müde, wenn Du zu Bett gehst. Foto: Matratzencheck24
Die Hauptsache ist: Du bist müde, wenn Du zu Bett gehst. Foto: © Matratzencheck24

Wenn Du dann richtig müde bist, ist es an der Zeit, sich in die Federn zu kuscheln.

Auch wenn es dann vielleicht erstmal keine 8 Stunden Schlaf werden, die Hauptsache ist:

Du bist müde, wenn Du Dich hinlegst.

Schritt 3: Den richtigen Zeitpunkt finden

Der richtige Zeitpunkt spielt auch eine große Rolle.

Vielleicht bist Du um 21 Uhr einfach noch zu aufgedreht und nicht bereit, schlafen zu gehen.

Das kann durchaus sein. Jeder Mensch ist schließlich unterschiedlich. Andere werden wiederrum sogar schon früher müde.

Manchmal hilft es vor dem Schlafen zu meditieren. Foto: © Matratzencheck24
Manchmal hilft es vor dem Schlafen zu meditieren. Foto: © Matratzencheck24

Lies am besten noch etwas oder mache Meditationsübungen und gönne Dir noch 15 Minuten – oder etwas länger, je nachdem, wie viel Zeit Du eben brauchst.

Wichtig ist, dass Du Dich bei diesem Schritt nicht unter Druck setzt. Gib Dir und Deinem Körper ein wenig Zeit, den richtigen Zeitpunkt zu finden.

Den einen richtigen Punkt, an dem jeder zu Bett gehen sollte, gibt es in dem Sinne leider nicht.

Was kann mir beim Schlafrhythmus helfen?

Besser einschlafen mit Schlaf Apps

Eine unkonventionelle Methode zum besseren Einschlafen wären Schlaf Apps.

Aber warum nicht mal etwas Neues ausprobieren?

Je nach Schlafapps gibt es unterschiedliche Funktionen.

Du kannst zum Beispiel Deine Schlafqualität messen oder Dich mit Melodien sanft in den Schlaf wiegen lassen.

Einige andere Apps bieten auch eine spezielle Weckfunktion an. Dann wirst Du auch daran "erinnert", ins Bett zu gehen.⏰

Schlafapps können dazu beitragen, dass Du schneller einschläfst. Foto: © Matratzencheck24
Schlafapps können dazu beitragen, dass Du schneller einschläfst. Foto: © Matratzencheck24

Zum Teil sind diese Apps kostenlos oder für wenig Geld im Google Play oder App Store erhältlich.

Wir haben für Dich in unserem Erfahrungsbericht mehrere Apps getestet.

Kein Mittagsschlaf

Mittagsschlaf - wer macht das nicht gerne?

So richtig helfen tut er allerdings nicht, Deinen Schlafrhythmus wieder in den Griff zu bekommen...

Verzichte daher lieber auf diesen. Gehe stattdessen raus an die frische Luft und erhole Dich mit Atemübungen.🌳

Manchmal ergibt es Sinn vor den Schlafengehen überschüssige Energie loszuwerden. Foto: © Matratzencheck24
Manchmal ergibt es Sinn vor den Schlafengehen überschüssige Energie loszuwerden. Foto: © Matratzencheck24

Oder aber Du powerst Dich nochmal richtig mit Deinem Lieblingssport aus.

Später wirst Du bemerken, wie müde Du bist - somit findest Du dann auch leichter in den Schlaf.

Ein Tageslichtwecker kann helfen

Für einen guten Schlafrhythmus spielt das Tageslicht eine wesentliche Rolle.

Hast Du Dein Zimmer nachts abgedunkelt, kannst Du hierfür alternativ auch einen Tageslichtwecker nutzen.

Das Licht bestimmt, wann wir genau aufwachen. Foto: © Matratzencheck24
Das Licht bestimmt, wann wir genau aufwachen. Foto: © Matratzencheck24

Insbesondere in den kalten Jahreszeiten oder trüben Monaten, in denen Sonnenstrahlen am Morgen eher rar sind.

Ein Tageslichtwecker ahmt den natürlichen Sonnenaufgang nach, wodurch Du besser aus dem Bett kommst.

Mit Maske die Dunkelheit genießen

Licht aus!

Der Anteil von Cortisol und Melatonin regelt unseren Schlaf. Foto: © Matratzencheck24
Der Anteil von Cortisol und Melatonin regelt unseren Schlaf. Foto: © Matratzencheck24

Denn das steigert den Anteil von Cortisol in unserem Kreislauf.

Der Körper kommt erst so richtig zur Ruhe, wenn er weiß, dass es Zeit dafür ist. Und dafür sollte es eben eher dunkel sein.

Eine Alternative zur absolute Finsterheit im Schlafzimmer wäre eine Schlafmaske.

Mit einer Schlafmaske können wir länger schlafen, da wir das Licht nicht so früh bemerken. Foto: © Matratzencheck24
Mit einer Schlafmaske können wir länger schlafen, da wir das Licht nicht so früh bemerken. Foto: © Matratzencheck24

Auf die Temperatur kommt es an

Neben dem Einfluss von Licht spielt auch die optimale Schlaftemperatur eine wesentliche Rolle dafür, wie angenehm Du einschlafen kannst.🌞

Im Endeffekt wirkt sich das wiederum auf Deinen Schlafrhythmus aus.

Es ist nicht eindeutig, bei welcher Gradzahl genau die optimale Schlaftemperatur liegt. Foto: © Matratzencheck24
Es ist nicht eindeutig, bei welcher Gradzahl genau die optimale Schlaftemperatur liegt. Foto: © Matratzencheck24

Wenn Du Wärme beim Schlafen magst, kannst Du darüber nachdenken, eine gute Bettdecke zu bestellen. Auch eine Therapiedecke kann Dir helfen – besonders dann, wenn Du an Panikattacken leidest.

Magst Du es lieber erfrischend, lüfte vor dem Zubettgehen am besten einmal kurz durch.

Klänge oder lieber Ruhe beim Schlaf

Kannst Du nur mit Musikbegleitung oder einem Hintergrundgeräusch einschlafen?

Dann wäre weißes Rauschen vielleicht die passende Lösung, um Deinen Schlafrhythmus in den Griff zu bekommen.

Schlafgeräusche tragen wesentlich zur Qualität des Schlafes bei. Schnarchen dabei eher im negativen Sinne. Foto: © Matratzencheck24
Schlafgeräusche tragen wesentlich zur Qualität des Schlafes bei. Schnarchen dabei eher im negativen Sinne. Foto: © Matratzencheck24

Dabei handelt es sich um einen Ton, der immer gleich abläuft. Durch diese Eintönigkeit sinkst Du dann mit der Zeit sanft ins Land der Träume.😴

Wenn Dich allerdings jedes Geräusch einfach nur stört, kannst Du ansonsten auch Ohrstöpsel zum Schlafen verwenden.

Dadurch schläfst Du in absoluter Ruhe und es ist dabei egal, ob Du in der Nähe der Autobahn oder unmittelbar bei einem Flughafen wohnst. Der Lärm zieht einfach an Dir vorbei.

Ohne Kissen schlafen?

Auch das Kissen kann ein Faktor sein, der das Einschlafen beeinflusst.

Vielleicht ist auch das Schlafen ohne Kissen etwas für Dich?

Bauchschläfer sollten eher zu einem flachen Kissen greifen. Foto: © Matratzencheck24
Bauchschläfer sollten eher zu einem flachen Kissen greifen. Foto: © Matratzencheck24

Besonders für Bauchschläfer bietet sich diese Methode an, denn ein Kissen hindert diesen Schlaftyp durch die Haltung sowieso beim freien Ein- und Ausatmen.

Wenn Du gerne auf dem Bauch liegst, ein Kissen aber nicht fehlen darf, dann bietet sich ein flaches Kissen an.

Probiere es einfach mal aus: Schlafe eine Nacht lang ohne Kissen.

Schlafrhythmus Baby und Neugeborene

Natürlich setzt Du Deinen Schlafrhythmus nicht mit dem eines Babys oder eines Kindes gleich.

Denn Dein Baby braucht viel mehr Ruhephasen als Du.

Gut zu wissen: Je nach Lebensmonat gibt es verschiedene Rhythmen bei Neugeborenen.

Die Schlafstruktur ist nämlich altersabhängig.

Die Schlafdauer von Säuglingen liegt ungefähr bei 16 bis 18 Stunden pro Tag.

Erwachsene benötigen im Vergleich ungefähr 7 bis 9 Stunden, in denen sie durchschlafen sollten.

Babys benötigen viel mehr Schlaf als Erwachsene. Foto: © Matratzencheck24

Übrigens: Bei Neugeborenen macht der Anteil des REM-Schlafs 50 % des gesamten Schlafs aus. Bei Erwachsenen sind das nur noch ca. 25 %.

Schlafrhythmus Baby 2 Monate

16 bis 18 Stunden – so viel sollten Babys in den ersten Monaten im Durchschnitt täglich schlafen. Das ist ganz schön viel! 👶

Dabei ist ein optimaler Schlafrhythmus in die fünf Schlafphasen verteilt: Wachphase, Einschlafphase, Leichtschlafphase, Tiefschlafphase und die REM-Phase.

Natürlich ist jedes Baby etwas anders und schläft auch anders.

Manche schlafen und schlafen und schlafen, während andere wiederum nur schwer in die Welt der Träume kommen.

Interessanter Fakt: Bereits in der 36. Schwangerschaftswoche erlebt das Baby erste Schlafphasen.

Der richtige Schlafrhythmus pendelt sich in der ersten Lebenszeit aber erst noch ein.

Das hängt wesentlich von anderen Bereichen ab: Hunger, Sattsein, Bedürfnis nach Zuwendung, etc.

Daher ist es auch wichtig, dem Baby in dieser Zeit viel Körperkontakt zu schenken.

Dein Liebling spürt Deine Nähe und Verlässlichkeit und kann somit auch besser einschlafen.

Schlafrhythmus Baby und Mutter
Dein Baby fühlt sich bei Dir am wohlsten und kann dann auch deutlich besser schlafen. Foto: © Matratzencheck24

Auf diesem Weg fühlt Dein Kind sich geborgen und sicher.

Mit etwa 4-6 Wochen wird das Schlafverhalten Deines Kindes nach und nach regelmäßiger. Ein Tag-Nacht-Rhythmus stellt sich so langsam ein.

Schlafrhythmus Baby 3 Monate

Noch ist es etwas hin, bis das Neugeborene wirklich lange durchschläft.

Da ist Durchhalten angesagt, denn der Schlafmangel tut auch Dir als Elternteil mit der Zeit alles andere als gut.

Wusstest Du, dass junge Eltern bis zu sechs Jahre nach der Geburt einen gestörten Schlaf durch ihr Kind erleben?

Es dauert bis zum sechsten Lebensjahr des Kindes, bis der Schlaf nicht mehr beeinträchtigt ist. / Foto: © Matratzencheck24

Schlafrhythmus Baby 4 Monate

In dieser Phase beginnt das Neugeborene damit, immer länger durchzuschlafen. Diese Zeiten sind im Vergleich zu den ersten drei Monaten schon deutlich länger.

Ein Baby, das vier Monate alt ist, benötigt ungefähr zwei bis maximal 3 kurze Nickerchen am Tag.

Manche Babys schlafen sogar schon nachts sehr lange. Und zwar fünf bis sechs Stunden. Das ist für viele Eltern eine richtige Wohltat… 😌

Schlafrhythmus Baby 6 Monate

Ab dem 6. Monat benötigen Babys dann ungefähr 12 bis 16 Stunden Schlaf am Tag.

Nachts schläft das Neugeborene mit kurzen Unterbrechungen manchmal sogar sieben bis neun Stunden durch.

Tagsüber solltest Du Deinem kleinen Liebling weiterhin ein bis maximal drei kurze Nickerchen gönnen.

Der Schlafrhythmus Deines Kindes ist ab diesem Zeitpunkt also schon viel ausgeprägter.

Übrigens: Dass Babys in den ersten Lebensmonaten nachts oft wach werden, ist vollkommen normal.

Ab dem 6. Monat wiederum ist das Neugeborene soweit, dass es nachts ohne Stillen oder Fläschchen auskommt.

Achte darauf, wie Dein Baby im Kinderbett liegt. Die Decke darf zum Beispiel nicht zu schwer sein. Foto: © Matratzencheck24

Tagesabläufe und feste Strukturen einzuführen, ist sehr wichtig, um den Schlafrhythmus zu fördern.

Dabei spielen auch feste Still- und Spielzeiten eine Rolle.

Warum ist ein gleichmäßiger Schlafrhythmus wichtig?

Der Mensch ist und bleibt einfach ein Gewohnheitstier. Um einen gesunden Schlaf zu erreichen, benötigst Du daher regelmäßige Schlafzeiten.

Unregelmäßigkeiten durch einen Jetlag oder die Schichtarbeit sind richtige Schlafkiller.

Ohne einen gleichmäßigen Schlafrhythmus ist also nicht an einen erholsamen Schlaf zu denken.

...und ohne diesen fühlen wir uns matt, erschlagen und sind anfälliger für Krankheiten.😖

Wer regelmäßige Schlafzeiten einführt, also wann genau Du zu Bett gehst und wieder aufwachst, der hat ein besseres Einschlafverhalten.

Damit kannst Du Deinen Schlafrhythmus fixen.

Den Schlaf berechnen

Du möchtest mehr zum Schlaf selbst wissen? Oder zu den einzelnen Phasen oder die Dauer? Da hilft es, zu erfahren, wie viel Du überhaupt schläfst.

Wir empfehlen Dir dafür den Schlafrechner.

Mit einem Rechner kannst Du Deine Schlafenszeiten genau bestimmen und verbessern. Foto: © Matratzencheck24

Gib einfach Dein Alter ein, Deine Einschlaf- oder Aufwachzeit und schon erhältst Du Dein Ergebnis.

Die Uhrzeit mit einem grünen Punkt gilt als die optimale Einschlaf- oder Aufwachzeit. Das kommt natürlich auf die Zeit an, die Du gesucht hast.

Fazit

Vergisst nicht: Ein guter Schlafrhythmus wechselt sich immer ab. Und zwar aus Leichtschlaf-, Tiefschlaf- und REM-Phasen.

Wenn Du Dich fragst: Warum ist es wichtig einen gestörten Schlafrhythmus zu ändern? Einfach gesagt, weil er verantwortlich für Deinen gesunden Schlaf ist. Und somit auch für die Gesundheit Deines Körpers.

Ohne gesunden Schlaf hast Du vielleicht bald stechende Kopfschmerzen, Übelkeit, aber auch schwerere Erkrankungen.😖

Den Schlafrhythmus normalisieren: Das ist keine leichte Aufgabe.

Aber, selbst wenn der Schlafrhythmus bereits durcheinander gekommen ist. Keine Sorge, Du kannst ihn wieder stabilisieren.

Um den Schlafrhythmus zu ändern, kannst Du Deine Umgebung an Deine Bedürfnisse anpassen. Wenn Du eher gern kühl liegst, lüfte zum Beispiel regelmäßig.

Lüfte einfach regelmäßig, wenn Du am besten kühl einschlafen kannst. Foto: © Matratzencheck24

Du kannst auch einfach einen Rechner zur Hand nehmen und Deinen Schlafrhythmus bestimmen.

Dann weißt Du ganz genau: "Ah, okay, ich sollte bis zu diesem Zeitpunkt schlafen!"🤔

Ebenso ergibt es Sinn, den Schlafrhythmus mit einem Wecker in einer Schlaf App in den Griff zu bekommen.

Ein Pluspunkt: Du erkennst somit außerdem, wie gut Deine Schlafqualität ist und wie lange Du wirklich tief schläfst.😴

Noch mehr zum Thema Schlafrhythmus

  • Gibt es den perfekten Schlafrhythmus?

    Den einen optimalen Schlafrhythmus, der für jede Person gilt, gibt es nicht. Jeder Mensch ist verschieden und benötigt daher auch unterschiedlich viel Schlaf.

    Während so manche Menschen bereits nach 6 Stunden Schlaf erholt sind, brauchst Du vielleicht ein oder zwei Stunden mehr.

    Ein gesunder Schlaf lässt sich also nicht für die Allgemeinheit definieren.

  • Wie oft wache ich in der Nacht auf?

    Für gewöhnlich wachen Erwachsene zwischen 10 und 30 Mal in der Nacht kurz auf. Das bekommst Du in der Regel aber gar nicht mit.

    Wer nach 2 bis 3 Minuten wieder eingeschlafen ist, stört seinen Schlafrhythmus nicht. Solche kurzen Wachphasen sind nebenbei bemerkt ganz normal.

  • Was sind die Schlaftypen Eule und Lerche?

    Manche Menschen schlafen gerne lang am Morgen und sind am Frühstückstisch eher nicht so gut ansprechbar.

    Andere wiederum strotzen bereits um 6 Uhr in der Früh vor Energie und springen beinahe aus dem Bett.

    Daher kannst Du verschiedene Schlaftypen unterscheiden. Man spricht allgemein von Eulen, die den Abend bevorzugen und Lerchen, die den Morgen lieben. Lerchen sind die klassischen Frühaufsteher.

    Möchtest Du zum Schlaftyp „Lerche“ gehören, kannst Du Deinen Schlafrhythmus dahingehend ändern. Du musst dazu nur früher aufstehen. Gewöhne jedoch Deinen Körper schrittweise an die neue Zeit.

    Stelle dafür Deinen Wecker zunächst 10 bis 15 Minuten früher als sonst. Funktioniert das einwandfrei, ziehst Du weitere 10 bis 15 Minuten ab, bis Du die gewünschte Zeit erreicht hast.

Maren

Als freiberufliche Texterin ist es mir wichtig, jeden Tag aufs Neue ansprechende Texte zu verfassen. Auf diesem Weg möchte ich euch Tipps, Übersichten und Empfehlungen an die Hand geben, damit ihr auf eurer Matratze den besten Schlaf findet.

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